Realschule legt bei Anmeldungen deutlich zu

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Zum Start ins Schuljahr 2018/19 wird es in Pfullendorf voraussichtlich drei fünfte Klassen am Gymnasium, zwei an der Realschule
Zum Start ins Schuljahr 2018/19 wird es in Pfullendorf voraussichtlich drei fünfte Klassen am Gymnasium, zwei an der Realschule und eine an der Werkrealschule geben. (Foto: Frank Rumpenhorst/dpa)
Schwäbische Zeitung
Redakteur Alb/Lauchert und Pfullendorf

Die Realschule am Eichberg in Pfullendorf legt bei den Anmeldungen für die fünfte Klasse im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu. Am Staufer-Gymnasium und an der Werkrealschule Sechslinden starten im Schuljahr 2018/19 hingegen weniger Kinder als zuletzt. Doch auch an diesen beiden Schulen sind die Leiter keinesfalls unzufrieden.

Holger Voggel, der zurzeit kommissarisch die Realschule am Eichberg leitet, berichtet von 54 Anmeldungen für das bevorstehende neue Schuljahr. 2017 waren es 45 gewesen, 2016 waren es 57. „Von daher sind wir mit den aktuellen Zahlen zufrieden“, sagt Voggel, der für das kommende Schuljahr mit zwei fünften Klassen rechnet. „Erst bei 61 Kindern käme eine dritte Klasse zustande“, sagt er. „Vielleicht kommen noch ein paar Anmeldungen dazu – aber dass es so viele sind, denke ich eher nicht.“ Zudem wäre es auch aus Platzgründen schwierig geworden, eine weitere Klasse im Schulgebäude unterzubringen. Die neuen Fünftklässler an der Realschule kommen vor allem aus Pfullendorf und den Ortsteilen, aber auch aus Herdwangen-Schönach und Wald.

Während sich an der Werkrealschule Sechslinden zuletzt 23 (Schuljahr 2015/16) beziehungsweise 32 (Schuljahr 2016/17) Kinder angemeldet hatten, sind es jetzt 22. „Das ist eine stattliche Zahl, mit der wir nicht unzufrieden sind“, sagt Rektor Thomas Randecker. Allerdings werde es damit nur eine neue fünfte Klasse geben.

Über die Gründe für den Rückgang der Anmeldezahlen kann der Schulleiter nur spekulieren. „Sowohl in diesem als auch im vergangenen Jahr sind zu uns ausschließlich Kinder mit einer Empfehlung für die Werkrealschule gekommen“, sagt Randecker. „Es kann zum Beispiel ja auch sein, dass von den Grundschulen insgesamt weniger Empfehlungen für die Werkrealschule ausgegeben wurden.“ Die Erfahrung zeige, dass sich etwa 20 Prozent der Kinder mit Werkrealschul-Empfehlung am Gymnasium oder an der Realschule anmelden. Jenseits der Zahlen ist dem Schulleiter vor allem eines wichtig: „Die Eltern loben im Großen und Ganzen unsere Arbeit. Das freut uns sehr“, sagt Randecker.

61 Kinder haben sich bislang für die fünfte Klasse am Staufer-Gymnasium angemeldet. In den Vorjahren waren es 77 (Schuljahr 2015/16), 54 (2016/17) und 66 (2017/18). „Die 61 Anmeldungen reichen für drei Klassen“, sagt Schulleiterin Anette Ebinger. „Davon sind wir positiv überrascht.“ Von den neu angemeldeten Kindern stammen rund drei Viertel aus Pfullendorf und den Ortsteilen. Unter dem verbleibenden Viertel sind in diesem Jahr zum Beispiel relativ viele Schüler aus Wald. Aber auch Mädchen und Jungen aus Herdwangen-Schönach, Heiligenberg und Frickingen besuchen das Pfullendorfer Gymnasium.

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