Pfullendorf zeigt sich von seiner besten Seite

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 Die Seniorentanzgruppe zieht mit ihren Tänzen und den schönen Kostümen die Blicke auf sich.
Die Seniorentanzgruppe zieht mit ihren Tänzen und den schönen Kostümen die Blicke auf sich. (Foto: Anthia Schmitt)
Anthia Schmitt

Die neuen Einwohner der Stadt, mehrere Hundert Besucher sowie Alteingesessene sind am Samstag der Einladung der Stadt Pfullendorf und der Kirchengemeinden zum Neubürgerempfang auf dem Marktplatz gefolgt. Ein abwechslungsreiches Programm mit professionell organisiertem Flohmarkt, verschiedenen Informationsständen und einigen Vorführungen luden zum Verweilen ein. Ebenso die gut besuchten Straßencafés, in denen die Neubürger ihre Gutscheine, die sie als kleines Willkommen erhielten, einlösen konnten.

686 Erwachsene und 177 Kinder, die in den vergangenen zwölf Monaten neu ihren Wohnsitz nach Pfullendorf verlegt hatten, waren mit einer persönlichen Einladung der Gastgeber überrascht worden. Viele von ihnen nutzten das Angebot, sodass Bürgermeister Thomas Kugler, Mira Krane vom Stadtmarketing und Ruth Schuttkowski vom Seniorenforum mit ihren Broschüren und Informationsmaterialien sowie die Kirchenvertreter, darunter Diakon Paul Gasser, Gemeindediakonin Tina Klaiber und der evangelische Pfarrer Daniel Burk, viele Gespräche führten.

Auch die Stände der Vereine waren ständig gut besucht. Mit dabei waren beispielsweise die Stadtmusik, die mit einer Instrumentenausstellung um neue Musiker warb, der Schützenverein, die Kleintierzüchter, die Oldtimerfreunde, die St.-Georgs-Pfadfinder, der Weltladen und die Feuerwehr. Der Sozialverband VdK und der Bürgerhilfeverein stellten ihre Hilfsprogramme vor und das Netzwerk 50 plus suchte und fand mit seinen Angeboten vor allem den Kontakt zu älteren Neubürgern. Die Arbeiterwohlfahrt versüßte den Besuchern und Standbetreibern den Vormittag mit frisch gebackenen Waffeln. Auf große Resonanz stieß eine Stadtführung am späteren Vormittag. Rund 50 Teilnehmer ließen sich auf diese Weise über die historischen Gebäude und die Geschichte der Stadt informieren.

Einblick in die Geschichte

Eröffnet wurde der Neubürgerempfang von der Seniorentanzgruppe, die mit ihren Kostümen einen Augenschmaus bot. Anschließend informierte Thomas Kugler die Neubürger über die wichtigsten Einrichtungen, berichtete von mehr als 70 Nationalitäten, die in Pfullendorf zusammenleben, unterstrich die Familienfreundlichkeit der Stadt und gab einen Einblick in die Geschichte der Staufer-Stadt, die gerade in den vergangenen 50 Jahren mit der Ansiedlung der Industriebetriebe eine kräftige Entwicklung genommen habe.

„Wir haben alles, was dazugehört“, sagte der Bürgermeister und zählte beispielhaft auf: Schulen für alle Schularten und Kindergärten mit bedarfsgerechtem Betreuungsangebot, Krankenhaus, Bibliothek, Bürgerbus, Seniorenkonzept oder Schwimmbad. „Fühlen Sie sich gut aufgenommen in unserer Stadt“, sagte Thomas Kugler den Neubürgern. Wer nach dem Empfang noch Lust auf weitere Begegnungen hatte, spazierte hinauf zur Christuskirche, wo sich ein Neubürgerhock anschloss.

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