Pferdezuchtverein Pfullendorf-Bodensee fusioniert

Lesedauer: 4 Min
 Der gewählte Vorstand des Pferdezuchtvereins.
Der gewählte Vorstand des Pferdezuchtvereins. (Foto: Pferdezuchtverein)
Schwäbische Zeitung

Der Pferdezuchtverein Pfullendorf-Meßkirch-Salem hat kürzlich seine Hauptversammlung abgehalten, teilt der Verein in einer Tagesordnung mit. Auf der Tagesordnung standen Wahlen sowie die Namens- und Satzungsänderung durch die im vergangenen Jahr beschlossene Fusion mit dem angrenzenden Zuchtverein aus Stockach.

Zur Wahl traten drei Vorstandsmitglieder nicht mehr an. Die entstandene Lücke wurde durch Florian Stett, der seit Jahren eng mit dem Pferdesport verbunden ist, Svenja Schultheiss und Svenja Finsterwald geschlossen. Beide sind ebenfalls aktiv im Sattel und auf dem Kutschbock, sie haben sich seit Kindesbeinen der Pferdezucht in ihren Familien verschrieben, heißt es in der Meldung weiter. Der Vorstand wurde einstimmig gewählt und im Amt bestätigt.

Der Vorsitzende Michael Kahl bedankte sich bei Britta Kraus und Joachim Konrad, den ehemaligen Vorständen aus Stockach, für die gute und reibungslose Zusammenarbeit bei der Fusion. Er warb für die Fusion und erläuterte, dass einer der größten Pferdezuchtvereine in Baden-Württemberg entstanden sei. Mit rund 200 Mitgliedern und deren Zuchttieren gewinne der Verein auch auf Landesebene mehr Einfluss und könne einen weiteren Delegierten im Landesverband stellen. Das Gebiet geht in Tengen, an der Schweizer Grenze, los und zieht sich entlang des Bodensees bis nach Friedrichshafen und vom See hoch über Salem, Pfullendorf, Meßkirch bis nach Stetten am kalten Markt. Einstimmig wurde ebenfalls über den neuen Namen Pferdezuchtverein Pfullendorf-Bodensee e. V. und der zugehörigen Satzung entschieden. Pfullendorf soll der Hauptsitz sein und auch weiterhin der Veranstaltungsort bleiben.

Gastredner war der neue Vermarktungsleiter der Süddeutschen Pferdezuchtverbände Fritz Fleischmann. Der gebürtige Niedersachse stellte die in 2020 anstehenden Auktionen und Vermarktungsmöglichkeiten für die Züchter der Süddeutschen Zuchtverbände vor und ermunterte die Züchterschaft, ihre Pferde für die Veranstaltungen zu melden.

Beim Punkt Wünsche und Anträge brachte sich der Gastredner nochmals ein. Fohlenschauen sollten aufgewertet, für Aussteller und Besucher attraktiver gestaltet werden. Er stellte dazu Die Idee „Nachwuchs trifft Pferdenachwuchs“ vor. Bei dem zeitgleich mit der Fohlenschau auch Reitprüfungen für Kinder und Jugendliche parallel stattfinden sollen. Dieser Vorschlag fand großes Interesse und soll baldmöglichst in Verbindung mit dem Reit- und Fahrverein Pfullendorf umgesetzt werden. Unklar ist dabei noch, ob dies bis zur kommenden Fohlenschau am 28. Juni umgesetzt werden kann.

Meist gelesen in der Umgebung

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen