Otterswang und Aulendorf haben kurze Zeit keine Strom - das ist der Grund

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 Otterswang und Aulendorf waren von dem Stromausfall betroffen.
Otterswang und Aulendorf waren von dem Stromausfall betroffen. (Foto: Archiv)
Schwäbische Zeitung

Ein gebrochener Isolator an einem Freileitungsmast bei Atzenberg hat am Dienstagvormittag für einen Kurzschluss im 20 000-Volt-Netz der Netze BW gesorgt. Dieser Kurzschluss wiederum führte zu einem Folgefehler im Westen Aulendorfs im Bereich der Saulgauer Straße. Das teilt die Netze BW mit.

Vom Stromausfall betroffen waren Anschlüsse rund um Atzenberg, in Otterswang sowie im Süden Aulendorfs, westlich der Bahnlinie. Innerhalb einer guten Viertelstunde hatte die Bereitschaft in Abstimmung mit der Zentralen Leitstelle in Ravensburg die beiden Fehlerstellen lokalisiert.

Nur wenige Minuten später konnten mithilfe von Schaltmaßnahmen die ersten Haushalte und Betriebe wieder versorgt werden. Nach und nach gingen bis 10.25 Uhr alle wieder ans Netz.

Der Schaden an dem Freileitungsmast wird im Laufe des Tages mithilfe eines Steigers genauer untersucht und gegebenenfalls unmittelbar im Anschluss behoben. Ebenfalls noch im Laufe des Tages soll mithilfe eines Kabelmesswagens die genaue Fehlerstelle in Aulendorf ermittelt und spätestens am Mittwochvormittag ausgebessert werden.

Bei der Netze BW wird das 20.000 Volt-Mittelspannungsnetz grundsätzlich in Form offener Ringe aufgebaut, so dass im Störungsfall beschädigte Abschnitte – in der Regel zwischen zwei Ortsnetzstationen von der Versorgung abgeschnitten werden können.

Durch Umschaltungen innerhalb der Ringstruktur können diese betroffenen Stationen wieder ans Netz genommen oder von der anderen Seite versorgt werden, bevor eine Reparatur beginnt. Diese sollte dann umgehend erfolgen, damit die Vorteile der Ringstruktur weiterhin gewährleistet sind und das Netz nicht übermäßig belastet wird.

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