Musik, Speisen und Spiele aus aller Herren Länder

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Nach dem Auftritt von Jerreba und Lamin aus Gambia dürfen die Kinder selbst die Trommeln ausprobieren.
Nach dem Auftritt von Jerreba und Lamin aus Gambia dürfen die Kinder selbst die Trommeln ausprobieren. (Foto: Kinder- und Jugendbüro Pfullendorf)
Schwäbische Zeitung

Pfullendorf (sz) - Unter dem Titel „Spielend Brücken schaffen“ haben 120 Besucher ein interkulturelles Fest in Pfullendorf gefeiert. Jung und Alt nutzten die Einladung des Kinder- und Jugendbüros des Hauses Nazareth, beim Jugendhaus am Kirchplatz miteinander ins Gespräch zu kommen. Der ehrenamtliche Bürgermeistermeisterstellvertreter Peter Schramm betonte die Wichtigkeit einer solch verbindenden Aktion – vor allem in dieser politisch turbulenten Zeit.

„Gerade den jungen Gästen wurde anhand verschiedener Bälle, die in ihren Unterschieden wichtig und dennoch alles Bälle sind, der Begriff der Vielfalt nähergebracht“, schreibt das Kinder- und Jugendbüro in einer Pressemitteilung. Ein internationales und kostenfreies Büfett hielt Gerichte unter anderem aus Gambia, Syrien, Russland und Kroatien bereit. Die Kinder zog es zur Spielstraße, an der sie Spielen beispielsweise aus Chile und Ägypten ausprobieren konnten. Beim Kinderschminken wurden Gesichter bemalt und auf der Hüpfburg konnten sich die Mädchen und Jungen so richtig austoben.

Das Programm gestalteten unter anderem Grundschüler der Sechslindenschule, die mit dem südafrikanischen Lied „Schoscholoza“ das Publikum begeisterten. Mit dabei war auch die Tanz-AG unter der Leitung von Katrin Klaiber. Nachdem Jerreba und Lamin aus Gambia ihren Auftritt absolviert hatten, durften auch die Kinder und deren Eltern die Trommeln der beiden ausprobieren.

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