Markdorfer Gospelchor gibt Benefizkonzert

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Beim Konzert des Gospelchors Markdorf kann das Publikum aktiv mitmachen.
Beim Konzert des Gospelchors Markdorf kann das Publikum aktiv mitmachen. (Foto: Chor)
Schwäbische Zeitung

Der Gospelchor Markdorf lädt zu einem Gospelkonzert am Sonntag, 22. Januar, um 17 Uhr in die Stadtpfarrkirche von Pfullendorf St. Jakobus ein.

Damit möchte sich der Chor einer breiteren Öffentlichkeit in Pfullendorf vorstellen. Schon mehrfach wurde der Gospelchor zu Hochzeiten nach Pfullendorf geholt, sei es in der Kirche St. Jakobus oder in Maria Schray. Stets war es für die Sängerinnen und Sänger ein besonderes Erlebnis, bei kirchlichen Trauungen mit ihren Gospels zu einer besonders feierlichen Stimmung beitragen zu dürfen. Landauf-landab sind in den letzten Jahren Gospelchöre entstanden.

Ob in kleiner Formation mit schwarzen Solisten oder als großer Gemeinschaftschor mit Sängern aus den Gemeinden der Region, der Zulauf ist ambitioniert. Was nun diese Chöre so beliebt macht, lässt sich am Besten durch einen Konzertbesuch selbst erleben.

Der Markdorfer Gospelchor mit seinen rund 50 Mitgliedern ist ein gutes Beispiel nicht nur für die Wirkung freudigen Chorgesangs, sondern auch für das Magische, das so oft den Spirituals und Gospels zugesprochen wird. Die Lieder sucht sich Chorleiter Hans Jörg Walter zumeist im heutigen Amerika, dem Ursprungsland dieser aus religiöser Innigkeit und afrikanischem Rhythmus entstandenen Sklavensongs.

Auch heute noch ist in Gospels die starke Originalität der Spirituals spürbar. Schon die Titel verraten das: „Don´t fear / Hab keine Furcht“, „I know you love me / Ich weiß, dass Du mich liebst“, „Sing to praise the Lord / Singe, um den Herrn zu loben“ oder auch die bekannten Songs wie „Joshua fit de battle ob Jericho“ und „We shall overcome“.

Den reichen Schatz der Gospelsongs, die mit unerschöpflicher melodischer Kraft, geschmeidigen Harmonien und starkem Ausdruck von diesem Chor vorgetragen werden, kann man so als bleibendes Erlebnis in sich aufnehmen. In der Begleitung des Gospelchores finden sich Klavier, Bass und dezentes Schlagzeug. Vielleicht ergibt sich im Konzert am 22. Januar auch eine Möglichkeit, in der das Publikum aktiv mitmachen kann.

Der Chor verlangt keinen Eintritt, bittet aber am Ende des Konzertes um Spenden, die zum einen zur Minimierung der eigenen Kosten, zum anderen dem Bau des neuen Gemeindezentrums St. Jakobus beziehungsweise ersten Abrissarbeiten in dieser Sache zugute kommen werden.

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