Jungchor Regenbogen stimmt auf den Advent ein

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 Der Jungchor Regenbogen unter der Leitung von Marvin Fangauer begeistert die Zuhörer bei der diesjährigen Adventsmeditation mit
Der Jungchor Regenbogen unter der Leitung von Marvin Fangauer begeistert die Zuhörer bei der diesjährigen Adventsmeditation mit einem abwechslungsreichen Programm aus neuen geistlichen Liedern und Popsongs. (Foto: Anthia Schmitt)

Auch in diesem Jahr hat der „Jungchor Regenbogen“, ein Chor unter der Leitung von Marvin Fangauer mit mehr als 50 jungen und jung gebliebenen Sängern aus der ganzen Region, mit einem abwechslungsreichen Konzert auf die Adventszeit eingestimmt. Am Samstag lud der Chor zur Adventsmeditation in die Walder Pfarrkirche ein. Wie schon in der Vergangenheit waren Kirche und Empore voll besetzt. Die Zuhörer waren begeistert und wollten mit lautstarkem rhythmischem Beifall erst nach der dritten Zugabe, dem polnischen Weihnachtslied „Unlajze Jezuniu“, das Ende des Konzerts akzeptieren. Entsprechend großzügig griffen sie beim Hinausgehen ins Portemonnaie, um die Spendenkörbchen zu füllen. Deren Inhalt war in diesem Jahr für die neu gegründete Nachbarschaftshilfe der Seelsorgeeinheit Wald bestimmt.

„Die Herzen der Menschen berühren“, das hatte sich der Chor auch in diesem Jahr vorgenommen. Unter dem Motto „Wo die Liebe bleibt“, dem Titel des Songs, mit dem das Konzert endete, brachten die Sänger moderne geistliche Lieder wie „Friends of God“ oder „Was wir so fest in Händen halten“, aber auch Popsongs wie „The Rose“ von Bette Midler oder „Make you feel my Love“ von Adele zu Gehör. Dazu gab’s „Venimus adorare eum“, die Hymne des Weltjugendtags 2005 in Köln.

Herz mit Lebensweisheiten

Zwischen den Musikstücken wurden kleine Texte, die zum Nachdenken anregten, vorgetragen. Wechselnde Bilder auf einer großen Leinwand unterstrichen den besinnlichen Charakter des Konzerts. Viel Mühe gaben sich die Sänger auch wieder mit dem Drumherum. Beim Verlassen der Kirche erhielten alle Besucher ein Herz mit einer kleinen Lebensweisheit und wer wollte, war anschließend noch bei einer Begegnung willkommen.

Unterstützt wurde der Chor, der auch mehrfach seine A-Cappella-Qualitäten unter Beweis stellte, von einer Reihe hervorragender Instrumentalisten: Christoph Betz am Kontrabass, Lena Gmeiner an der Querflöte, Andreas Amann am Schlagzeug, Johanna Fangauer, die auch als Gesangssolistin beeindruckte, an der Orgel und dem erst zwölfjährigen Nachwuchstalent Jacob Lyding am Cello. Auch in den Reihen der Sänger war schon die nächste Generation zu finden. Dort stand die achtjährige Sina neben ihrer Mutter und sang mit hochkonzentriertem Blick auf das Notenblatt mit.

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