Hitzewelle endet: Hier drohen Unwetter und schwere Gewitter

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Deutsche Presse-Agentur

Die Hitzewelle mit Temperaturen an die 40 Grad im Südwesten geht zu Ende. Am Wochenende werden die Höchstwerte nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes vom Freitag unter der Marke von 30 Grad bleiben. Allerdings besteht die Gefahr schwerer Gewitter mit Starkregen und Hagel. Innerhalb einer Stunde könnten bis zu 80 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Zudem seien Sturmböen möglich.

Die Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg warnte vor einem möglichen starken Wasseranstieg in Bächen und kleineren Flüssen sowie Überflutungen. In bebauten Gebieten könne es beim Auftreten von Starkniederschlägen im Einzelfall zu örtlichen Überlastungen der Kanalisation und zu schnellen Überflutungen von Straßen, Kellern, Unterführungen und Tiefgaragen kommen, teilte die Behörde in Karlsruhe mit. Auch außerorts seien Überflutungen von Straßen möglich. Allerdings sei eine zuverlässige Vorhersage, wo genau und wie stark Niederschläge fallen werden, nicht möglich.

Vor allem Bäche und kleinere Flüssen im Südwesten führen aktuell Niedrigwasser. Am Rhein ist die Situation dagegen noch relativ normal. Am Pegel Maxau (Karlsruhe) wurden am Freitagvormittag 4,5 Meter gemessen. Das sind zwar bald 70 Zentimeter weniger als der mittlere Wasserstand, bedeutet aber noch einen deutlichen Abstand zum Niedrigwasser des vergangenen Jahres. 2018 hatte der Rheinpegel monatelang weniger als 3,5 Meter gemessen.

Für das Wochenende erwartet der DWD wiederholt Schauer und Gewitter. Auch Unwetter seien möglich. Die Höchstwerte sollen am Samstag bei 22 Grad im Bergland und 29 Grad am Oberrhein liegen. Für Sonntag erwarten die Meteorologen 19 Grad in höheren Lagen und bis zu 27 Grad am Neckar und am nördlichen Oberrhein.

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