Helfer absolvieren knapp 1600 Einsatzstunden

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Beisitzer Hermann Billmann, Kassierer Albrecht Pfeffer, die Vorsitzende Evamaria Höffer und Einsatzleiterin Veronika Clesle (von
Beisitzer Hermann Billmann, Kassierer Albrecht Pfeffer, die Vorsitzende Evamaria Höffer und Einsatzleiterin Veronika Clesle (von links) blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2017 des Bürgerhilfevereins zurück. (Foto: Tanja Japs)
Schwäbische Zeitung
Tanja Japs

Alle Informationen rund um den Bürgerhilfeverein sind auf www.buergerhilfe-pfullendorf.de zu finden.

Der Verein „Miteinander – Bürgerhilfe in Pfullendorf“ verzeichnet ein deutliches Wachstum bei der Anzahl der Klienten und bei den Einsatzstunden. Wie Einsatzleiterin Veronika Clesle bei der Hauptversammlung am Dienstagabend berichtete, zählte der Verein im vergangenen Jahr 28 Klienten. Im Jahr davor waren es 15 gewesen. Die Anzahl der Arbeitsstunden stiegen von 562 Stunden im Jahr 2016 auf 1590 im Jahr 2017. „Wir wachsen langsam, aber stetig“, sagte die Vorsitzende Evamaria Höffer.

Das Jahr 2017 war für den Bürgerhilfeverein ein erfreuliches Jahr: Seit seiner Gründung vor zwei Jahren hat sich der Verein etabliert und im wahrsten Sinne des Wortes „alle Hände voll zu tun“. Derzeit unterstützen 17 Helfer den Verein in den Bereichen Betreuung, Unterstützung im Alltag, Hilfe bei Gartenarbeiten und im Haushalt sowie Fahrten aller Art – wobei die Zahl immer Schwankungen unterliegt.

„Wir unterstützen Menschen mit und ohne Pflegegrad“, sagte Veronika Clesle. „Deshalb ist es unabdingbar, dass die Helfer zuvor eine qualifizierte Fortbildung von 30 Stunden absolvieren.“ Diese Fortbildung wird vom Landratsamt gefordert, ist für die Teilnehmer kostenlos und sollte innerhalb des ersten halben Jahres nach Mitgliedschaft absolviert werden. Die Fortbildungen befassen sich unter anderem mit Themen wie Demenz und Erste Hilfe sowie dem Umgang mit Pflegehilfsmitteln. „Wir sind nach wie vor auf der Suche nach Menschen, die gerne helfen und den Verein – in welchem Bereich auch immer – unterstützen möchten“, sagte Veronika Clesle.

Angebot füllt eine Lücke

Beisitzer Hermann Billmann sprach die steigenden Zahlen bei Klienten und Einsätzen an. „Anhand dieser Zahlen kann man erkennen, dass der Bedarf in Pfullendorf vorhanden ist“, sagte er. Der Verein fülle mit seiner niederschwelligen Arbeit eine Lücke. „Wir müssen davon ausgehen, dass der Bedarf in den nächsten Jahren weiter steigen wird.“ Die wichtigste Aufgabe sehe der Verein darin, gute Arbeit am Klienten zu leisten, sagte die Evamaria Höffer. „Wir wollen weiterhin Präsenz zeigen und unsere Öffentlichkeitsarbeit in Form von Themenabenden, Helfertreffen und Bewirtungen im Café Obertor forcieren.“

Den verkaufsoffenen Sonntag der Stadt will der Bürgerhilfeverein für einen „Tag der offenen Tür“ nutzen. Regulär steht im Haus am Hechtbrunnen immer mittwochs von 10 bis 12 Uhr ein Ansprechpartner zur Verfügung. Interessierte haben unter anderem die Möglichkeit, sich über die finanzielle Unterstützung der Krankenkassen zu informieren.

Was die Finanzen betrifft, stellte Kassierer Albrecht Pfeffer für das Jahr 2018 eine solide Prognose auf, die von den Mitgliedern bei der Hauptversammlung als durchaus realistisch eingeschätzt wurde. Zuvor war Pfeffer als Kassierer für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt worden. Weitere Wahlen standen am Dienstag nicht auf der Tagesordnung, da die Vorstandsposten bereits im vergangen Jahr vergeben worden waren.

Alle Informationen rund um den Bürgerhilfeverein sind auf www.buergerhilfe-pfullendorf.de zu finden.

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