Heimat- und Museumsverein blickt auf ein ernüchterndes Jahr 2020 zurück

 Coronabedingt findet die Vorstandssitzung des Heimat- und Museumsvereins im Freien statt.
Coronabedingt findet die Vorstandssitzung des Heimat- und Museumsvereins im Freien statt. (Foto: Heimat- und Museumsverein Pfullendorf)
Schwäbische Zeitung

Groß ist die Enttäuschung beim Heimat- und Museumsverein in Pfullendorf: Nicht nur, dass das Vereinsleben wegen der Coronavirus-Pandemie im vergangenen Jahr weitgehend brach lag – auch die Vorträge für die 800-Jahr-Feier der Stadt mussten ausfallen. Darüber, dass es aber auch Positives zu berichten gibt, informiert der Verein seine Mitglieder per Post.

Da wegen der Corona-Pandemie noch keine Hauptversammlung stattfinden konnte, entschieden sich die Verantwortlichen beim Heimat-und Museumsverein dafür, die Tätigkeitsberichte über das Jahr 2020 den Mitgliedern schriftlich zuzusenden. Auf zehn Seiten erhielten die Mitglieder alle Informationen über das abgelaufene Geschäftsjahr.

Der Vorsitzende Hubertus Klett bringt seine Enttäuschung darüber zum Ausdruck, dass das Vereinsleben im vergangenen Jahr so gut wie brach lag: Sowohl das „Bindhaus“ als auch das „Alte Haus“, die beiden ehrenamtlich geführten Museen der Stadt Pfullendorf – mussten wegen der Corona-Pandemie fast das ganze Jahr über geschlossen bleiben. Der Verein war mit mehreren geplanten Vorträgen gut auf die Feierlichkeiten zum 800-jährigen Bestehen der Stadt vorbereitet. Dann aber wurden die Verantwortlichen von der Absage sämtlicher Veranstaltungen kalt erwischt.

Trotzdem hat Hubertus Klett auch Positives zu berichten. So konnte Kurt Schrem, Leiter des Geschichtskreises, mit der Veröffentlichung seines Buchs über das Gremlich-Geschlecht einen wertvollen Beitrag zur Geschichte Pfullendorfs leisten. Auch eine Kalender-Aktion, die Andreas Steffan organisiert hatte, erwies sich als voller Erfolg und als ein Lebenszeichen des Vereins.

In den Beiträgen von Hartmut Koblitz für das „Bindhaus“, von Peter Schramm für das „Alte Haus“ und von Kurt Schrem für den Geschichtskreis konnten die Mitglieder lesen, dass die Corona-Pandemie die Aktivitäten im Jahr 2020 fast Richtung Null gefahren hat. Darüber hinaus bekamen die Mitglieder den Bericht von Kassierer Edi Mewes zugestellt.

„Dem Verein ist es somit gelungen, alle Informationen aus der Hauptversammlung in schriftlicher Form an die Mitglieder weiterzuleiten“, schreiben die Verantwortlichen in einer Pressemitteilung. Dennoch wünsche sich der Vorstand, dass in Zukunft wieder ordentliche Hauptversammlungen abgehalten werden können.

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