Harley Davidson unterstützt Lautenbach

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Der Harley-Fan Kai Henning (rechts) ist stolz. Er nimmt anstelle von Reinhard Küst vom Lautenbacher Leitungsteam die Spende von
Der Harley-Fan Kai Henning (rechts) ist stolz. Er nimmt anstelle von Reinhard Küst vom Lautenbacher Leitungsteam die Spende von (Foto: Anthia Schmitt)
Schwäbische Zeitung
Anthia Schmitt

Ein Harley Davidson Vertragshändler aus Tuttlingen hat der Lebens- und Dorfgemeinschaft Lautenbach 800 Euro gespendet. Das Geld stammt aus der Nikolausveranstaltung des Unternehmens.

Seit 1989 gibt es in Tuttlingen einen Harley Davidson Vertragshändler mit 20 Mitarbeitern. Die Inhaberfamilie Mathies fühlt sich auch sozialen Belangen gegenüber verpflichtet. Lange Jahre wurden unterschiedlichste Hilfsprojekte und Organisationen unterstützt.

Vor zwei Jahren kam über eine Mitarbeiterin der Kontakt zur Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Lautenbach zustande. Eine Verbindung, die Nina Mathies, die nach Erkrankungen der Eltern das Unternehmen seit dem vergangenen Jahr in der dritten Generation leitet, pflegt. Kurz vor Weihnachten kam die 25-Jährige auf einen kurzen Besuch in Lautenbach vorbei und überbrachte eine Spende in Höhe von 800 Euro. „Wir haben uns für Lautenbach entschieden, weil wir wissen, was Behinderung ist, meine Mutter sitzt im Rollstuhl“, sagte die junge Unternehmerin im Gespräch mit Reinhard Küst vom Lautenbacher Leitungsteam. Und: „Man kann den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.“ Gelungen ist ihr das bei Kai Henning, einem betreuten Lautenbacher und erklärten Harley-Fan, der für den Gast aus Tuttlingen extra sein Harley-Shirt angezogen hatte.

Reinhard Küst informierte derweil Nina Mathies über die Verwendung der Spende: Weil zwei Drittel der Lautenbacher Wohnhäuser nicht mehr den neuen gesetzlichen Unterbringungsanforderungen genügen, stünden umfangreiche Sanierungen und Umbauten an. Küst ergänzte, dass über einen Zeitraum von fünf bis sieben Jahren alle älteren Wohnhäuser umgebaut werden sollen. Die Gesamtinvestitionssumme, so Küst, beläuft sich auf fünf Millionen Euro. „Damit wir das schaffen, ist jede Zuwendung mehr als willkommen“, sagte er.

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