Gemeinderat stimmt Stellungnahme zum Regionalplan zu

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 Der Pfullendorfer Gemeinderat steht hinter den Plänen des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben für den Kiesabbau in den komm
Der Pfullendorfer Gemeinderat steht hinter den Plänen des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben für den Kiesabbau in den kommenden Jahrzehnten. (Foto: Sebastian Korinth/Archiv)
Anthia Schmitt

Einstimmig hat der Pfullendorfer Gemeinderat in seiner Sitzung in der vergangenen Woche der Stellungnahme der Stadt zur Fortschreibung des Regionalplans zugestimmt. Abbau- und Sicherungsbereiche weist der Regionalplan bei Otterswang, Weihwang und Sylvenstal aus. Die Planentwürfe waren im Vorfeld in den Ortschaftsräten Otterswang und Großstadelhofen vorgestellt und beraten worden. Bei Sylvenstal wird eine 19,1 Hektar große Fläche als Sicherungsgebiet für die weitere Zukunft ausgewiesen. In ihrer Stellungnahme besteht die Stadt auf einen Mindestabstand von 300 Metern von der Wohnbebauung. In Otterswang sind 13,1 Hektar als Vorrangfläche für den Abbau und 28,5 Hektar als Sicherungsfläche vorgesehen.

Hier wurden Vorrang- und Sicherungsflächen getauscht, um eine zeitliche Abstimmung mit der geplanten Wohnbebauung in nordwestlicher Richtung zu erreichen. Außerdem sollen 300 Meter Abstand zur Wohnbebauung und eine größere Distanz zum Friedhof in den Regionalplan aufgenommen werden. Im Wald bei Weihwang werden drei Hektar als Abbaufläche und 2,7 Hektar an Sicherungsfläche ausgewiesen. Bürgermeister Thomas Kugler wies ausdrücklich darauf hin, dass die Aufnahme der Flächen noch nicht einer Abbaugenehmigung gleich käme. Es handle sich lediglich um eine Planung. Die Abbaugenehmigung, sofern es überhaupt zu einem Abbau käme, müsse in einem gesonderten Verfahren erteilt werden, bei dem die Stadt gehört werde und ihre Einwendungen und Forderungen vortragen könne.

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