Gastronomie im Bahnhof startet am 15. Oktober

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Redakteur Alb/Lauchert und Pfullendorf

Auf einmal geht alles ganz schnell: Am Montag, 15. Oktober, soll die neue Gastronomie mit Hausbrauerei im ehemaligen Pfullendorfer Bahnhof eröffnen. Und auch, bis das neue Hotel in unmittelbarer Nachbarschaft den Betrieb aufnimmt, wird es nicht mehr allzu lange dauern. „Ende November oder Anfang Dezember können wir auch damit starten“, sagt Bauherr Eberhard Riedmüller.

Noch im Juli hatte sich der Unternehmer nicht auf einen genauen Starttermin festlegen wollen. „Jetzt liegt zwar immer noch viel Arbeit vor uns, aber bis zum 15. Oktober kriegen wir das alles erledigt“, sagt Eberhard Riedmüller. Er ist Bauherr des neuen Business-Hotels auf dem ehemaligen Bahnareal sowie Geschäftsführer der Barfüßer Gastronomie-Betriebs GmbH mit Sitz in Ulm. Diese wird auch den Betrieb der Gastronomie und der Hausbrauerei im einstigen Bahnhofsgebäude übernehmen.

Das Gebäude selbst gehört den Pfullendorfern Susanne und Erwin Künstle, die in der Stadt einen eigenen Holzbau-Betrieb führen. Zusammen mit ihren drei Söhnen, die ebenfalls in der Baubranche tätig sind, ließ das Ehepaar den ehemaligen Bahnhof sanieren und erweitern. Zunächst wurde das Dach komplett erneuert, anschließend stand die Sanierung von Fassade und Innenräumen auf dem Programm. Eine große Rolle spielte dabei vor allem die Einhaltung des Denkmalschutzes.

Hinter dem Bahnhofsgebäude – dort, wo früher die Gleise lagen – ist ein Anbau entstanden, der optisch einer Bahnhofshalle gleicht und den eigentlichen Gastronomiebereich umfassen wird. Der Anbau bekommt zwar einen eigenen Eingang, aber auch der bisherige Eingang in Richtung der Franz-Xaver-Heilig-Straße wird weiterhin nutzbar sein.

Investor wirbt für sein Projekt

Abgesehen von den letzten Bauarbeiten fehlt Eberhard Riedmüller noch Personal für den Betrieb. „Von den etwa 50 Mitarbeitern, die wir benötigen, haben wir rund die Hälfte“, sagt er. Deshalb suche er noch geeignete Angestellte, die als Koch, Küchenhilfe, Service- oder Thekenkraft arbeiten wollen. „Auf sie wartet ein innovativer, wunderschöner, neuer Betrieb“, sagt Riedmüller. „Das Projekt in Pfullendorf ist in der Region einmalig. Bei uns zu arbeiten, macht deshalb sicher Spaß.“

Beim benachbarten 120-Betten-Hotel biegen die Außenarbeiten allmählich auf die Zielgerade ein. „Als nächstes wird tapeziert, sodass wir ab Oktober die Zimmer einrichten können“, sagt Eberhard Riedmüller. Einen genauen Termin gebe es zwar noch nicht, aber er gehe davon aus, dass das Hotel Ende November oder Anfang Dezember den Betrieb aufnehmen könne.

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