Ein Tag für den Zusammenhalt

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 Rund 90 Schüler der Pfullendorfer Sechslindenschule nehmen am Faustlostag Mitte Februar teil.
Rund 90 Schüler der Pfullendorfer Sechslindenschule nehmen am Faustlostag Mitte Februar teil. (Foto: Sechslindenschule)
Schwäbische Zeitung

Als Schulschließungen noch in weiter Ferne lagen, hat im Februar an der Sechslindenschule der jährliche Faustlostag stattgefunden, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Tag stand ganz unter dem Motto Zusammenhalt, Teamwork und Vertrauen. Die rund 90 Schüler der Sechslindenschule konnten einen Schultag lange unterschiedliche Aufgaben gemeinsam lösen und über sich hinauswachsen.

Damit die Schüler sich untereinander besser kennenlernen konnten, wurden die Kinder in altersmäßig gemischte Gruppen eingeteilt, die von jeweils einem von ihnen, dem sogenannten „Chef“, geführt wurden. Noch bevor die Kinder der Grundschule sich auf den Weg zu den einzelnen Stationen machen durften, konnten sie von Schulsozialarbeiter Lars Brack – verkleidet als Giraffe – und von der Raupe Fausti (Studentin Clara Wieland), den Maskottchen des Faustlostages, noch den eigentlichen Sinn sowie den Ablauf des Faustlostages erfahren.

Die einzelnen Stationen waren in den verschiedenen Klassenzimmern aufgebaut. Für die Station „Flussüberquerung“ müssten die Kinder lernen als Team zu denken, da sie nur durch Zusammenarbeit den vermeintlichen Fluss überqueren konnten. Bei der „Waschstraße“ konnten die Kinder ihre Grenzen erfahren und auch lernen, ihre Grenzen und die der anderen zu achten und zu respektieren. Etwas theoretischer lief es bei der Station „Kinderrechte“ ab. Hier konnten die Schüler mithilfe eines kurzen Films Kinderrechte kennenlernen und anschließend eines dieser Rechte spielerisch bei dem sogenannten „Inselspiel“ (Recht auf Schutz im Krieg und auf der Flucht) ausprobieren. Hierbei hatten die Kinder die Schwierigkeit, auf den immer weniger werdenden Inseln für alle Platz zu finden, dabei erkannten viele dass durch Zusammenrücken und -halten doch Platz für alle geschaffen werden kann, heißt es in der Mitteilung.

Damit die Kinder sich an den gemeinsamen Tag sowie das gute Miteinander erinnern können, durfte sich jedes Kind noch mit einem Handabdruck auf einem großes Plakat verewigen sowie ein Malbuch über alle Stationen mit nach Hause nehmen. Dieses Plakat soll im Schulhaus hängen und die Kinder immer wieder daran erinnern, wie wichtig unter anderem das gegenseitige aufeinander Achtgeben sowie die Teamarbeit für ein gelungenes Miteinander sein können.

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