„Das Festival ist übersichtlich und nicht zu voll“

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Mandy Streich

Mehr Fotos vom Festival gibt es unter www.schwaebische.de/keep-it-real-jam2018

Viele Reggae-Fans aus aller Welt haben am vergangenen Wochenende den Weg in den Seepark nach Pfullendorf gefunden, um ausgelassen zu ihrer Musik zu feiern. Das Keep it real Jam war auch in diesem Jahr mit bestem Wetter wieder ein voller Erfolg – und das obwohl die Pre-Party am Donnerstagabend wegen dem Wetter noch auf der Kippe gestanden war, wie Fabi Fitz, einer der insgesamt sechs Hauptorganisatoren des Festivals, sagt. „Wir hatten am Donnerstagabend noch Angst vor einem Unwetter. Aber es ist dann doch noch alles gut gegangen.“

Aber auch der restliche Festivalbetrieb läuft völlig zufriedenstellend. „Es ist alles sehr entspannt. Durch die Headliner Capleton & The Prophecy Band und Trettmann, der im letzten Jahr ein neues Album rausgebracht hat, hatten wir am Freitagabend eine sehr gute Abendkasse“, sagt Fitz. „Außerdem sind wir auch in diesem Jahr sehr froh darüber, dass wirklich alle da sind. Es war das erste Mal, dass uns kein Act abgesagt hat.“

Neben der entspannten Musik hatte das Festivalgelände mit viel Liebe zum Detail einiges zu bieten. Essstände von jamaikanischer bis hin zu schwäbischer Küche verköstigten die Besucher. Neben dem Essen konnten die Musik-Fans auf dem Gelände entspannen und den warmen Tag in der Sonne genießen. Neben der Dancehall-Stage, die sich im großen Zelt befand und die vor allem am Abend komplett gefüllt war, wurden darüber hinaus noch eine Pinnacle- sowie eine Dubstage angeboten. Somit war wohl für jeden Musikgeschmack etwas geboten.

Die Hauptauftritte am Freitagabend waren kulturell sehr gemischt. Mit Trettmann war es ein deutscher HipHop-, RnB- und Dancehallsänger bevor dann anschließend Capleton & The Prophecy Band mit jamaikanischem Reggae im Zelt ihren Auftritt hatten.

Aber auch am Samstagabend war das Zelt in der Dancehall-Stage voll bis zum Eingang. Nachdem Gringo & Friends nach jedem Auftritt auf der Bühne die Stimmung des Publikums anheizten, hatten dann um 23 Uhr Romain Virgo and the Unit Band ein entspanntes und fröhlich tanzendes Publikum vor sich. Einer der vielleicht besten Sänger Jamaikas, der erst kürzlich eine Europa-Tour gemacht hatte, verzauberte an diesem Abend das Publikum, bevor dann die jamaikanische Sängerin Spice um 1 Uhr vor den Northern Lights den Abschluss des Festivals bildete.

Den Festival-Besuchern war die Zufriedenheit sichtlich anzumerken. „Es ist schön klein und richtig familiär“, sagte Josefin Hummel. „Ein Teil von unserer Gruppe war schon öfters hier. Es ist einfach übersichtlich und nicht zu voll.“ Auch Franziska Wenzel konnte dem zustimmen: „Es gibt kein Gedränge und mit dem See daneben und dem Spielplatz ist es hier auch richtig kinderfreundlich. Man hat ein richtiges Urlaubsfeeling“, sagte sie.

Mehr Fotos vom Festival gibt es unter www.schwaebische.de/keep-it-real-jam2018

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