Alno: Neue und alte Mitarbeiter bauen Betreuung der Handelspartner aus

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Nach Monaten der Negativ-Schlagzeilen hat der Pfullendorfer Küchenhersteller Alno heute die Werbetrommel für den Neustart gerührt. 320 Mitarbeiter arbeiten zurzeit bei der Neuen Alno GmbH die ersten Aufträge für die neue Gesellschaft ab. Innerhalb nur weniger Wochen sollen die Küchen ausgeliefert werden. Wir haben mit den Geschäftsführern Andreas Sandmann und Thomas Kresser gesprochen.
Schwäbische Zeitung

Mit Neuzugängen und der Rückkehr ehemaliger Mitarbeiter erweitert die Neue Alno GmbH ihr Vertriebsteam, mit dem sie im Januar gestartet ist. Wie der Pfullendorfer Küchenmöbelhersteller am Freitag mitteilte, soll die neue Mannschaft die Präsenz in den Regionen stärken und den Kontakt zu den Handelspartnern intensivieren.

Mit der Aufnahme der Serienproduktion und der Neuauflage der Produktreihe Alno Active verfüge das Unternehmen über eine erfahrene und leistungsfähige Vertriebsmannschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sagt Geschäftsführer Andreas Sandmann. Auch in Österreich und Großbritannien sei Alno künftig stärker aufgestellt. „Bei unseren Handelspartnern genießen die Marke Alno und die Küchen, die am Standort Pfullendorf produziert werden, ein sehr hohes Vertrauen – sowohl im Inland als auch international“, sagt Sandmann. „Der erfolgreiche Start der Neuen Alno GmbH ist eine gute Ausgangsposition, um die Betreuung der Handelspartner weiter auszubauen.“

Als Rückgrat des Vertriebs in Deutschland sieht das Unternehmen die Vertriebsleiter Andreas Sellner, zuständig für die Regionen Deutschland-Süd und Österreich, und Dennis Horn, der die Regionen Deutschland-Nord und -Ost betreut. Verstärkt wird das Team durch die Verkaufsberater Adam Krawczyk (Deutschland-Nord und -Nordost), Carina Baier (Südwest), Martha Cardozo (Südost), Christopher Rauch (West), Muhamet Saidi (Schweiz) und Jürgen Enderle (Schweiz). Oliver Demers übernimmt zunächst die Neugestaltung der Küchenplanungsdaten und soll in der zweiten Jahreshälfte als Verkaufsberater für die Region West zuständig sein.

Besonders freut sich Andreas Sandmann über die Unterstützung des ehemaligen Geschäftsführers der Kiveda/Quelle-Gruppe, Bernd Warnick, bei der Markenpositionierung und Optimierung der Kundenorientierung. „Mit ihm haben wir einen Experten mit hoher Reputation im Küchenmarkt und großer Erfahrung im Aufbau von Unternehmen für unsere gemeinsame Aufgabe gewinnen können“, sagt der Alno-Geschäftsführer.

Nach Monaten der Negativ-Schlagzeilen hat der Pfullendorfer Küchenhersteller Alno heute die Werbetrommel für den Neustart gerührt. 320 Mitarbeiter arbeiten zurzeit bei der Neuen Alno GmbH die ersten Aufträge für die neue Gesellschaft ab. Innerhalb nur weniger Wochen sollen die Küchen ausgeliefert werden. Wir haben einen Blick in die Produktion geworfen.
Wirtschafts-Ressortleiter Benjamin Wagener erzählt im Video, wie bei seinen Berichten über die Insolvenz von Alno versucht wurde, Einfluss zu nehmen.
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