Abrissbagger machen ehemalige Schreinerei dem Erdboden gleich

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Redakteur Alb/Lauchert und Pfullendorf

An der Adolf-Kolping-Straße in Pfullendorf gehen die Abbrucharbeiten an einer ehemaligen Schreinerei allmählich dem Ende entgegen. Schon in den kommenden Tagen soll von dem Gebäude, das 1937 errichtet wurde, so gut wie nichts mehr zu sehen sein. Ab Ende Juni will die Raiffeisenbank Aulendorf an gleicher Stelle dann 25 neue, barrierefreie Wohnungen bauen. Erste Interessenten haben sich bereits gemeldet, die Fertigstellung ist für Ende 2019 geplant.

Schreinerei weicht dem Abrissbagger
In Pfullendorf wird zurzeit eine ehemalige Schreinerei an der Adolf-Kolping-Straße abgerissen. Im Anschluss an die Abbrucharbeiten will die Raiffeisenbank Aulendorf mit dem Bau von 25 neuen, barrierefreien Wohnungen beginnen.

Immobilienunternehmer Gilbert El-Haj hatte 2012 bei einer Zwangsversteigerung den Zuschlag für das Grundstück bekommen, das sich zwischen der Adolf-Kolping-Straße und dem Weg „Am Schützenbühl“ befindet. Mit der Raiffeisenbank Aulendorf fand er vor einigen Monaten einen Investor für die Bebauung, die unter dem Projektnamen „Linzgau-Blick“ steht. Doch die Zusammenarbeit geht noch weiter: Die Bank übernimmt auch El-Hajs Büro Giwoba Wohnbau, das dieser aus Altersgründen in andere Hände geben will.

Bis es soweit ist, will Gilbert El-Haj seine Nachfolger aber erst einmal mit langjährigen Partnern bekannt machen und in laufende Projekte einarbeiten. Deshalb stehen im Immobilienbüro an der Heiligenberger Straße zurzeit zwei Ansprechpartner zur Verfügung: El-Haj selbst und Michael Reiff, der für die Raiffeisenbank Aulendorf das Projekt „Linzgau-Blick“ betreut und weitere Vorhaben in Pfullendorf begleiten soll.

„Für die neuen Wohnungen an der Adolf-Kolping-Straße haben sich schon einige Interessenten gemeldet“, sagt Gilbert El-Haj. Das Interesse werde noch einmal deutlich zunehmen, sobald die eigentlichen Bauarbeiten beginnen. Diese sollen später allesamt verkauft werden – an Käufer, die ihre Eigentumswohnungen selbst beziehen wollen, aber auch an Investoren, die die Wohnungen vermieten möchten. „Bisher kommen aber rund 80 Prozent der Interessenten aus der Region Pfullendorf oder aus der Region Sigmaringen“, sagt Gilbert El-Haj.

Geplant sind drei eigenständige Gebäude in lockerer Bauweise und mit jeweils drei Stockwerken. Die insgesamt 25 Wohnungen werden zwischen 70 und 110 Quadratmeter groß sein, über Balkone verfügen und komplett barrierefrei sein. In den oberen Stockwerken der drei Gebäude sollen Penthouse-Wohnungen entstehen, deren Flachdächer begrünt werden. Von den Tiefgaragen werden Aufzüge direkt zu den Wohnungen führen. Außerdem wollen die Investoren den Anforderungen der Zukunft entsprechen – beispielsweise mit Ladesäulen für Elektroautos in den Garagen.

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