Bei „We are the world“ klingelt’s in der Spendenkasse

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Der Chor Fatal sammelt mit der Aktion „Spendensong“ Geld für einen guten Zweck.
Der Chor Fatal sammelt mit der Aktion „Spendensong“ Geld für einen guten Zweck. (Foto: Archiv/Gemischter Chor Neufra)
Schwäbische Zeitung

Immer wenn der Chor fatal in diesem Jahr das Lied „We are the world“ singt, klinglt es in der Spendenkasse des Vereins „Familienunterstützende integrative Behindertenarbeit“ (fib). Wie das geht? Mit einer innovativen Aktion zum 20-jährigen Bestehen des Chors fatal.

Spendensong statt Spendenlauf, ist das Motto der Aktion: Vergleichbar einem Spendenlauf, bei dem Sponsoren für jede gelaufene Runde bezahlt, zahlen bei dieser Idee Sponsoren für jeden Auftritt des Chors fatal pro Sänger einen bestimmten Betrag, wenn das Lied „We are the world“ angestimmt wird. Das Geld kommt dem Verein fib zugute. Die Aktion wird beim Konzert am Samstag gestartet.

„Wir haben als Chorgemeinschaft schon so viele schöne Jahre erlebt und sind miteinander und aneinander gewachsen. Im Jubiläumsjahr wollen wir ein Zeichen setzen und etwas zurückgeben. Daher haben wir uns was ganz besonderes vorgenommen“, heißt es von Roland Münst vom Chor fatal.

Dass mit einem „Spendensong“ Geld gesammelt wird, ist neu. Doch es scheint zu funktionieren. Nach dem derzeitigen Stand sind neun Sponsoren bereit, den guten Zweck zu unterstützen. Die meisten sind aus Neufra, aber auch Unternehmen aus Erisdorf, Andelfingen und Riedlingen haben sich bereit erklärt, bei der guten Sache mitzumachen. Weitere Sponsoren sind gerne willkommen und können noch einsteigen (siehe Hinweis unten).

Wie funktioniert die Aktion:

Die Sponsoren verpflichten sich, bei jedem der Auftritte des Chors, wenn das Lied „We are the world“ gesungen wird, eine „Kopfprämie“ zu zahlen. Die Sponsoren zahlen pro Auftritt (des Songs) für jeden aktiven Sänger einen bestimmten, selbst gewählten Betrag. Das Projekt startet am 11. Mai beim Jubiläumskonzert. Beim Konzert, bei weiteren zwei Auftritten und abschließend beim Chorfestival am 26. Oktober, wird das Lied gesungen. „Bei jedem Auftritt sollen es mehr Sänger und Sänerinnen werden – bis zum Höhepunkt beim Chorfestival am 26. Oktober“, heißt es dazu auf der Homepage des Chors.

Spendenzweck:

Die Abkürzung fiB steht für familienunterstützende, integrative Behindertenarbeit. „Wir sind ein gemeinnütziger Verein, gegründet im September 2002. Unser Ziel ist es, möglich zu machen, dass Menschen mit und ohne Behinderung fröhliche und gute Zeiten miteinander verbringen“, heißt es vom Verein. Dafür werden Projekte, Ausflüge und Freizeiten gestaltet – Stunden, Tage oder Wochen lang, zu bestimmten Themen oder nur so zum Spaß, mit einem Team aus Fachleuten und mit engagierten Laien, die das Herz auf dem rechten Fleck haben. Über Chormitglieder, die sich im Verein fib engagieren, kam der Kontakt zustande.

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