Ausbau des Parkplatzes am Bahnhof Neufra beschlossen

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In der Folge des barrierefreien Ausbaus soll der Parkplatz beim Bahnhof in Neufra verbessert und erweitert werden. Die Maßnahme
In der Folge des barrierefreien Ausbaus soll der Parkplatz beim Bahnhof in Neufra verbessert und erweitert werden. Die Maßnahmen und Kosten müssen noch weiter beraten werden. (Foto: Heinz Thumm)
Heinz Thumm

Zum Frühherbst 2018 wird die Hohenzollerische Landesbahn (HZL) den Zugang zum Einstieg in die Züge barrierefrei ausbauen. In der Folge soll auch der Parkplatz am Bahnhof Neufra asphaltiert und aufgewertet werden. Für Bürgermeister Reinhard Traub ist der Parkplatz „eine Etikette und die Visitenkarte für den Ort“ und soll deshalb funktionsgerecht ausgebaut werden.

Bei den Haushaltsberatungen 2018 wurde ohne große Diskussionen ein Betrag von 50000 Euro für den Ausbau des Parkplatzes eingeplant. Bei der Vorstellung der Planung durch Stephan Kallenbach vom Ingenieurbüro für Bauwesen Herbert Germey GmbH aus Tübingen war von einer Kostenschätzung von 71400 Euro plus 15000 Euro Baunebenkosten die Rede.

Der bisher geschotterte Parkplatz für zehn Fahrzeuge soll dabei im Vollausbau asphaltiert werden, ein Behindertenparkplatz kommt neu hinzu. Der alte Fahrradunterstand ist nicht mehr ansehnlich und soll auf einer Fläche mit wasserdurchlässigem Betonpflaster durch einen neuen Unterstand ersetzt werden. Dabei wird auch eine Erste-Hilfe-Station, eine Pumpstation und eine Ladestation für Fahrräder aufgebaut. Eine Sitzgruppe mit zwei Bänken und ein Mülleimer schließen den Bereich ab.

Die Kostenschätzung konsternierte die Gemeinderäte. Paul Göckel erinnerte an den Ansatz im Haushaltsplan Peter Henkel hatte gar kein Verständnis für den Ausbau. Für Peter Pickl gingen die Beratungen viel zu schnell. Ein Antrag von Paul Göckel auf Vertagung der Beratungen wurde mit fünf Nein-Stimmen abgelehnt.

Gemeinderat stimmt dem Ausbau zu – die Kostenfrage bleibt offen

Anton Abt hielt den Ausbau „für wünschenswert“, wollte aber im Ansatz unter 50000 Euro Kosten bleiben. Auf die Frage, was denn nun planerisch umgesetzt werden soll, wurden keine Einsparungsmaßnahmen konkret benannt. Auf Vorschlag von Bürgermeister Traub wurde dann beschlossen, dass der Gemeinderat dem Ausbau im Grundsatz zustimmt, die Maßnahmen und Kosten sollen überprüft und in der nächsten Sitzung erneut beraten werden (Stimmen: sechs Zustimmung, eine Ablehnung, eine Enthaltung).

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