Wildensteinschüler leisten Erste Hilfe

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 Zehn Juniorhelfer präsentieren sich stolz nach ihren Ersthilfeleistungen zusammen mit ihren Ausbildern (hinten von rechts): Sch
Zehn Juniorhelfer präsentieren sich stolz nach ihren Ersthilfeleistungen zusammen mit ihren Ausbildern (hinten von rechts): Schulsozialarbeiterin Julia Budamert, Hubert Jäger vom DRK Sigmaringen, Hubert Stekeler, Rektor der Wildensteinschule Leibertingen, und Sponsor Anton Langer aus Illmensee, der den Einsatzrucksack der Schule spendierte. (Foto: Hubbuch)
Walter Hubbuch

Dritt- und Viertklässler an der Leibertinger Wildensteinschule haben erlebt wie Erste Hilfe funktioniert. Eine Initiatorengemeinschaft aus DRK, Landkreis Simaringen, der Schulsozialarbeiterin und einem Sponsor hatte diese Unterrichtsergänzung ermöglicht.

„Auf dem Weg zur Schule rutscht Leonie aus und es haut sich kräftig hin. Dabei wird es ihr schwarz vor Augen und sie ist ganz benommen. Nur noch ein leises Wimmern ist zu vernehmen.“ Oder: „Ein Stein in einem Schneeball verletzt Heide am Kopf.“ Solche Szenarien wurden angenommen und der Erste-Hilfe-Einsatz an der Leibertinger Wildensteinschule vorgeführt. Und zwar von Dritt- und Viertklässlern. Zehn Kinder an der Zahl, neun Mädchen und ein Junge, erlernten ihr Tun im Notfall in der außerunterrichtlichten Betreuungszeit im Rahmen der AG Streitschlichter im Wechsel mit Erste-Hilfe-Ausbildung zusammen mit der Schulsozialarbeiterin Julia Budamert. Sie wurde fachmännisch nachhaltig unterstützt von Hubert Jäger, dem Schulkoordinator des DRK Kreisverbands Sigmaringen. Sie ließen sich über ein Dreivierteljahr ausbilden zum sogenannten „Juniorhelfer“.

Leibertingen sei ein Vorreiter in Sachen Juniorhelfer, „ein Mekka der Juniorhelfer“, so Hubert Jäger. Sein Fazit: „Es ist toll, dass so etwas an einer so kleinen Schule funktioniert.“ Anlass der Präsentation war für die Kinder, den Eltern und Gästen ihr aktuelles Können in der Schulaula vorzuführen. Es wurde verbunden, ein Gelenk stillgelegt, getröstet, beruhigt, Atemfunktion getestet, die stabile Seitenlage der Verunfallten gezeigt und vieles mehr. Die Juniorhelfer freuten sich über den großen spontanen Beifall.

In den jeweiligen Schlussworten der Verantwortlichen kam zum Ausdruck, dass ein solcher Weg vermehrt gegangen werden sollte. Jäger: „Ich bin guten Mutes, dass ihr, wenn was passiert hingeht und eingreift.“ Sponsor Anton Langer überreichte den Akteuren den DRK-Rucksack. Rektor Hubert Stekeler war ebenfalls sehr angetan über die Vorführung des Gelernten: „Alle Achtung.“

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