Veringendorfer und Stettener bringen Schwung ins Zelt

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„Klein aber fein“, die Musikgesellschaft Veringendorf mit Dirigent Daniel Brehm präsentiert sich in Schwenningen mit interessant
„Klein aber fein“, die Musikgesellschaft Veringendorf mit Dirigent Daniel Brehm präsentiert sich in Schwenningen mit interessanten Titeln aus der Polka- und Marschmusik. (Foto: Fotos: Wilfried Koch)
Wilfried Koch

Zum Ende der Strohpark-Saison gibt es für die Freunde der Volksmusik einige tolle Auftritte im Festzelt. Heute Abend spielt die Biraböhmische Blasmusik, am Mittwochnachmittag werden der Musikverein Schwenningen ab 12.30 Uhr und die Blaskapelle „Peng“ ab 15.30 Uhr jeweils drei Stunden lang ihr Bestes geben. Zum Oktoberfest servieren die Heuberger Gaumenfreunde Ochs am Spieß, Leberkäs, Haxen und andere Leckereien.

Der Verein zur Förderung der Jugendausbildung des Musikvereins Schwenningen präsentierte am Sonntag das Musikfest. Der Musikverein Hartheim unter Leitung des Irndorfer Dirigenten Jörg Reizner begeisterte schon beim Frühschoppenkonzert das Publikum. Neben dem Opening mit dem üblichen Polka- und Marschrepertoire präsentierte sich die prima aufgelegte Kapelle mit dem flotten Medley „Les Humphries in Concert“, das an Mamma Lou, Mexiko oder Kansas City erinnerte. Dazu kamen beruhigende Klänge von Eric Clapton bei dessen „The cream of Clapton“, aktuelle Titel wie „Atemlos“ beim Medley „Helene in Action“ sowie dem Hit „Santiano“ der gleichnamigen Band aus dem hohen Norden.

Den Nachmittag gestalteten die 18 Musikanten der Musikgesellschaft Veringendorf sowie die 56 Musikerinnen und Musiker der Feuerwehrkapelle Stetten am kalten Markt. Die Mädels und Jungs aus Veringendorf unter Leitung von Daniel Brehm brachten Polkas wie „Neuer Schwung“, „Junges Musikantenherz“, „Ein Egerländertraum“ oder „Rosenduft“ zur Aufführung und sangen beim beliebten „Dem Land Tirol die Treue halten“ natürlich kräftig mit.

Melodien aus verschiedenen musikalischen Genres

Mit den Konzertmärschen „Abel Tasman“ von Alexander Pfluger und „Kaiserin Sissi“ von Timo Dellweg gelang der Feuerwehrkapelle Stetten a.k.M. ein zackiger, ja furioser Auftakt.

Dirigent Johannes Schuler aus Burladingen und sein stattliches Ensemble konnten auf der vergrößerten Bühne mit traditionellen Polka-Klängen wie dem „Böhmischen Traum“, „Von Freund zu Freund“ oder der „Böhmischen Liebe“ alle Feinheiten des vielseitigen Klangkörpers einsetzen und das begeisterte Publikum erfreuen. Moderne Arrangements wie „80er Kult-Tour“ von Thiemo Kraas mit Titeln wie Skandal im Sperrbezirk, Amadeus oder Sternenhimmel wechselten ab mit traditioneller Polka wie der flotten „Katharinen-Polka“, bei der die Post so richtig ab ging.

Interessante Rhythmenwechsel von flott bis gemütlich gelangen der beeindruckenden Kapelle aus dem Nachbarort beim „Puszta-Zauber“. Die Kult-Hits von Udo Jürgens spielten die Musikanten ebenso wie „Hoch Badnerland“, das von den Akteuren auf der Bühne selbstverständlich kräftig mitgesungen wurde. Einen fulminanten Schlusspunkt setzte die Feuerwehrkapelle mit dem Marsch „Die Sonne geht auf“ von Rudi Fischer, der das ganze Zelt begeisterte. Das Musikfest fand damit im Strohpark-Stadl ein mitreißendes Finale.

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