Trauer um Stettens langjährigen Kommandanten

Otto Neusch ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Am Donnerstag finden die Trauerfeierlichkeiten statt.
Otto Neusch ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Am Donnerstag finden die Trauerfeierlichkeiten statt. (Foto: gfe)
gfe und Er starb im Alter von 93 Jahren. Er wirkte in vielen Bereichen.

Stettens langjähriger Kommandant Otto Neusch ist tot. Er starb im Alter von 93 Jahren.

Der Verstorbene kam am 15. September 1928 zur Welt und wuchs zusammen mit sechs Geschwistern in der elterlichen Landwirtschaft auf. Nach der Schule begann er eine Lehre zum Förster, die er aber wegen seiner Einberufung zum Kriegsdienst nicht abschließen konnte.

Nach Rückkehr aus kanadischer Gefangenschaft 1945 absolvierte er bei der Schreinerei Jung eine Ausbildung, wechselte 1954 als Kraftfahrer zu den französischen Streitkräften. Vier Jahre später wechselte er als Schreiner zur Truppenübungsplatzkommandantur, wo er später als Platzwart tätig war und sich beruflich weiter qualifizierte.

Nach Abschluss der Laufbahnprüfung zum mittleren technischen Dienst wurde er 1969 als Beamter auf Lebenszeit bis zur Pensionierung 1991 übernommen. Im Oktober 1951 ehelichte er seine Frau Rosa Neusch, die ihm Tochter Sieglinde und Sohn Wolfgang schenkte.

Neben seiner Leidenschaft für Fußball, Leichtathletik und Schach widmete der Verstorbene sein Leben der Freiwilligen Feuerwehr. Schon 1949 trat er der Stettener Wehr bei, hatte später selbst 20 Jahre das Kommando über die Wehren inne. Auch beim Kreisfeuerwehrverband Sigmaringen fungierte er 15 Jahre lang als Stellvertretender Verbandsvorsitzender und war bis zur Kreisreform 1973 auch als stellvertretender Kreisbrandmeister im damaligen Kreis Stockach tätig. Für seine Verdienste wurde Otto Neusch schon 1982 zum Ehrenkommandanten der Stettener Feuerwehren ernannt. Im selben Jahr wurde ihm auch das Deutsche Feuerwehrkreuz in Gold verliehen.

Die Trauerfeier für den Verstorbenen findet am Donnerstag, 25. November, um 14 Uhr in der St. Mauritiuskirche in Stetten statt. Anschließend Beisetzung auf dem Friedhof.

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