Toter Säugling im Wald gefunden: Staatsanwaltschaft setzt Belohnung aus

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 In einem Waldgebiet an der Landesstraße 453 zwischen Frohnstetten und Kaiseringen wurde am 03.09.2018 eine Babyleiche gefunden.
In einem Waldgebiet an der Landesstraße 453 zwischen Frohnstetten und Kaiseringen wurde am 03.09.2018 eine Babyleiche gefunden. (Foto: Thomas Warnack)
Schwäbische Zeitung

Nach wie vor ungeklärt sind die Herkunft und die Todesumstände des männlichen Säuglings, der am 3. September 2018 gegen 11.15 Uhr in einem Waldstück auf der Gemarkung Frohnstetten im Landkreis Sigmaringen tot aufgefunden worden war, nach seiner Geburt aber noch gelebt hatte.

Trotz umfangreicher Ermittlungsmaßnahmen gelang es bislang nicht, die Mutter des Neugeborenen ausfindig zu machen, die laut einer toxikologischen Untersuchung während der Schwangerschaft Betäubungsmittel und Medikamente konsumiert haben dürfte.

Toter Säugling im Wald gefunden: Staatsanwaltschaft setzt Belohnung aus
Bei der Geburt hat das Kind noch gelebt. Jetzt geht die Polizei auch mit dem Ergebnis der toxikologischen Untersuchung an die Öffentlichkeit.

Für Hinweise, die zur Ermittlung der Eltern oder eines Elternteils des Säuglings oder zur Ermittlung des Täters oder der Täter führen, hat die Staatsanwaltschaft deshalb jetzt eine Belohnung von 4000 Euro ausgesetzt.

Über die Zuteilung und Verteilung der Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges entschieden. Sie ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Amtsträger, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt. Sachdienliche Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Sigmaringen unter der Telefonnummer 07571/10 40, erbeten.

Kriminalstatistik 2018 nach Landkreisen

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