Stettener Firma unterstützt das Rote Kreuz

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Claudia Fontion und Evelin Huber (von links) bedanken sich bei Geschäftsführer Jorge Pons (rechts) für die Spende an das Rote Kr
Claudia Fontion und Evelin Huber (von links) bedanken sich bei Geschäftsführer Jorge Pons (rechts) für die Spende an das Rote Kreuz. (Foto: Primion/PR)
Schwäbische Zeitung

Einen Spendenscheck über 4584 Euro hat Jorge Pons, Geschäftsführer der Primion Technology GmbH in Stetten am kalten Markt an Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes übergeben. Das geht aus einer Pressemeldung hervor. Primion, Anbieter von Zutrittskontrolle, Zeiterfassung und Sicherheitstechnik, wolle damit die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes im Kampf gegen das Corona-Virus unterstützen.

Die Muttergesellschaft Azkoyen in Spanien habe sich ganz bewusst dafür entschieden, soziale Verantwortung zu übernehmen und eine Spendenaktion in allen Ländern organisiert, in denen die Tochtergesellschaften vertreten sind. Die Auswirkungen der Pandemie hätten auch in Spanien, Frankreich, Italien, England und Belgien massive Konsequenzen. Es war den Verantwortlichen daher ein Anliegen, dort zu helfen, wo Hilfe gebraucht werde. Alle rund 800 Mitarbeiter in ganz Europa waren aufgerufen, zu spenden. Die für die jeweiligen Länder eingegangenen Spenden wurden verdreifacht. „In Deutschland haben die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus schnell gegriffen. Diese Spende ist unser kleines Dankeschön an das Rote Kreuz. Die Spende steht auch stellvertretend für alle anderen Organisationen, die sich im Moment engagieren und für die Menschen einsetzen“, erklärte Pons.

Stellvertretend für das Rote Kreuz nahmen Evelin Huber und Claudia Fontion den Spendenscheck entgegen. Sie berichteten, wie ihre Arbeit durch Covid-19 beeinflusst werde und mit welchen Herausforderungen die hauptamtlichen und ehrenamtlichen DRK-Mitarbeiter zu kämpfen haben. Ein Teil der Spende soll dazu dienen, die Versorgung der Schutzausrüstung sicherzustellen. Unter höchsten Hygienestandards wird zum Beispiel die ambulante Pflege aufrechterhalten. Stark gestiegen sei die Nachfrage im Menü-Service, da der Mittagstisch in der Gastronomie aufgrund der behördlichen Vorgaben nicht mehr angeboten werden konnte und auch am Sorgentelefon würden sich die Anrufe häufen. Die Rettungsdienste verzeichneten einen Anstieg der Fahrten.

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