Standort für Mobilfunkmast in Frohnstetten gefunden

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 Bürgermeister Maik Lehn zeigt den Standort für den Funkmasten am Ortsrand.
Bürgermeister Maik Lehn zeigt den Standort für den Funkmasten am Ortsrand. (Foto: Karl-Peter Neusch)
kpn und emeinde eini

Nachdem es längere Zeit in Sachen Suche nach einem geeigneten Standort für die von der Telekom zur Verbesserung und Optimierung des Frohnstetter Mobilfunknetzes geplanten Aufstellung einer Antennenanlage beziehungsweise eines Funkmastens, keine neuen Erkenntnisse zu vermelden gab, kommt nun Bewegung in die Sache. Wie Bürgermeister Maik Lehn in einem Pressegespräch mitteilte, konnte man sich mit der Telekom inzwischen so verständigen, dass diese den von ihnen favorisierten, jedoch in der Bevölkerung sehr umstrittenen Idealstandort in der Dorfmitte nicht weiter verfolgen, sondern einen außerhalb der Bebauung akzeptieren würden.

Vor allem wegen der schlechten Netzabdeckung im nahegelegenen Industriegebiet Ebinger Straße war man seitens der Gemeinde schon seit längerem bestrebt, diesen gravierenden Standortnachteil für die ansässigen Firmen zu beseitigen und gleichzeitig die Mobilfunknutzer des Kernortes mit zukunftssicherer Technik auszustatten. Nachdem die Telekom mit dem Ausbauwunsch für den Ortsteil Frohnstetten bereits 2018 an die Gemeinde herangetreten war, hatte man sich im Ortschaftsrat auf zwei Standortvorschläge verständigt, nachdem der ursprüngliche Wunschstandort beim Wasserhochbehälter von vorne herein nicht in Frage kam da er ausserhalb des vorgegebenen Suchkreises lag. Vom Ortschaftsrat favorisiert wurde deshalb ein Standort im Bereich Amerikastraße und Ebinger Weg. Die eingereichten Vorschläge wurden seitens der Telekom auf Eignung geprüft und beurteilt. Nachdem bereits damals im Ortschaftsrat Befürchtungen hinsichtlich einer möglichen Strahlengefährdung beim von der Telekom favorisierten innerörtlichen Zentralstandort laut geworden waren, versuchte man nun intensiv einen außerhalb der Bebauung liegenden Alternativstandort zu finden, der auch seitens der Telekom akzeptabel wäre. Bürgermeister Lehn zeigte sich erleichtert, dass der Anbieter „grünes Licht“ für ein Grundstück oberhalb der Einmündung Amerikastraße/Ebinger Weg gegeben hat. Es liegt in ausreichender Distanz außerhalb der bestehenden Bebauung und auch alle naturschutzrechtlichen Aspekte werden berücksichtigt.

Inzwischen hat die Gemeinde das Grundstück erworben, sodass einem offiziellen Bauantrag der Telekom nichts mehr im Wege steht. Die für den etwa 30 Meter hohen Funkmast benötigte Fläche umfasst 15 auf 15 Meter. Kommt der Bauantrag zeitnah, wird sich erst der Frohnstetter Ortschaftsrat mit dem Thema befassen, bevor der Gemeinderat über das Vorhaben entscheidet.

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