Speierlinge gibt es nur noch selten

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 Bei der Abholung liegen die Bäume bereits abgepackt bereit.
Bei der Abholung liegen die Bäume bereits abgepackt bereit. (Foto: Haus der Natur)
Schwäbische Zeitung

Auf den Obstwiesen liegt der Duft nach reifem Obst in der Luft - die Erntezeit hat begonnen. Auch die Pflanzzeit für Obstbäume ist nicht mehr fern. Aus diesem Grund organisiert die Bäuerliche Vermarktung Oberes Donautal (BODEG) zusammen mit dem Haus der Natur in Beuron auch in diesem Jahr eine Obsthochstamm-Sammelbestellung.

So können günstigere Preise für die Bäume erzielt werden, womit der Erhalt der Streuobstwiesen unterstützt wird. Wer keine Streuobstwiese hat, kann einen Obsthochstamm auch im Garten pflanzen. Ein solcher Hausbaum ist nicht nur ein Blickfang während der Blüte im Frühjahr, er spendet zusätzlich im Sommer Schatten und liefert im Herbst Obst, heißt es in der Pressemeldung. Und nicht zuletzt sei das Pflanzen eines Apfelbaumes Sinnbild eines hoffnungsvollen Blickes in die Zukunft.

Neu in diesem Jahr ist als Wildobst der Speierling mit dabei. Die Früchte des imposanten Baumes, die aufgrund ihres hohen Gerbsäuregehaltes herb schmecken, wurden früher zum Klären von Apfelmost eingesetzt oder als Marmelade verarbeitet. Mittlerweile sind Speierlinge in der Landschaft recht selten geworden. Als weitere Neuerung kann bei Bedarf nun auch direkt Wühlmaus- und Verbissschutz für die Bäume mitbestellt werden. Wie im letzten Jahr findet sich außerdem eine Auswahl an Heckenpflanzen auf der Bestellliste.

Die Pflanzen stammen von einer regionalen Baumschule und sind das raue Klima der Alb gewöhnt. Bei einem Preis von 28 Euro je Baum sind jeweils ein Pfosten und eine Kokosschnur zum Anbinden des Baumes inklusive. Bestellt werden kann bis zum 6. Oktober. Abgeholt werden müssen die Bäume und Sträucher am Samstag, 7. November, zwischen 9 und 12 Uhr am Haus der Natur in Beuron.

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