Soldaten gedenken verstorbener Kameraden

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Generalmajor a.D. Heribert Göttelmann (rechts) und Hauptmann a.D. Klaus Zimmermann gedenken der Toten.
Generalmajor a.D. Heribert Göttelmann (rechts) und Hauptmann a.D. Klaus Zimmermann gedenken der Toten. (Foto: Susanne Grimm)

Im Andenken an die verstorbenen Soldaten haben die ehemaligen Soldaten und Reservisten der aufgelösten Panzerbrigade 29 Kränze vor dem Gedenkstein niedergelegt.

Der Kommandeur der ehemaligen Brigade, Generalmajor a.D. Heribert Göttelmann, hat es sich nicht nehmen lassen, zusammen mit Soldaten des Standortes eine kleine Zeremonie für die im und außerhalb des Dienstes verstorbenen Soldaten der Panzerbrigade 29 durchzuführen.

In seiner Ansprache ging Göttelmann auch auf die in der Vergangenheit geleisteten Verdienste der Verstorbenen ein. Der Gedenkstein mit Erinnerungstafel befindet sich hinter der Drei-Tritten-Kapelle am Rande des Truppenübungsplatzes Heuberg.

Die kleine sagenumwobene Kapelle verdankt ihre Entstehung einer Legende, wonach Jesus von einem gewalttätigen Roßbuben mit der Peitsche vertrieben worden sei. Bei seiner Flucht habe er drei Fußtritte im Boden hinterlassen, über die das kleine Gotteshaus erbaut worden ist. Die Legende besagt, dass Kranke geheilt werden können, wenn sie ihren Fuß in einen der Abdrücke stellen. Das im 17. Jahrhundert erbaute und von 15 Kreuzwegstationen umgebene Kirchlein gehört der Erzdiözese Freiburg und wird seit Jahren von der Gemeinde Stetten am kalten Markt gepflegt.

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