Schüler erhalten bald neue Möbel

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 Schulleiterin Michaela Maucher (links) und Bürgermeisterin Roswitha Beck ziehen bei der Nachbarschaftsgrundschule Schwenningen
Schulleiterin Michaela Maucher (links) und Bürgermeisterin Roswitha Beck ziehen bei der Nachbarschaftsgrundschule Schwenningen gemeinsa an einem Strang. (Foto: Wilfreid Koch)
Wilfried Koch

Einmal jährlich gibt Schulleiterin Michaela Maucher dem Gemeinderat aktuelle Informationen über die Nachbarschaftsgrundschule (NSG) Schwenningen. Am Donnerstag sprach sie von aktuell 75 Schülern, die in vier Klassen unterrichtet werden. Darunter befinden sich auch 15 Kinder aus Hausen im Tal, Neidingen, Langenbrunn und Thiergarten sowie ein Schüler aus Bärenthal.

2018 gab es einige Veränderungen personeller Art. Seit Februar gehört Martin Sedlacek zum Kollegium, der Klassenlehrer der vierten Klasse. Er ersetzt den ehemaligen Kollegen Rafael Schöllhorn. Zusätzlich zu den vier Klassenlehrern sind zwei weitere Lehrkräfte aus Stetten a.k.M. stundenweise an der NSG tätig. Sie unterrichten katholische Religion, Musik und Kunst.

Neuer Elternbeiratsvorsitzender ist Holger Kunstmann aus Hausen im Tal, Jennifer Stier aus Schwenningen die Stellvertreterin. Die Unterrichtsversorgung sei zufriedenstellend. Neben den 107 Stunden Pflichtunterricht gibt es weitere sieben Lehrerstunden für LRS und zur Förderung der Mathematik. „Ich hoffe, dass wir nach Aus- und Wegfällen von Kollegen nun mit dem aktuellen Lehrerkollegium längere Zeit planen können“, so Michaela Maucher. Sie hält dies sowohl für die Unterrichtsqualität als auch für den emotionalen Zugang der Lebenswelt Schule für die Schüler für wichtig. Ein eingespieltes Team habe andere Ressourcen und könne auch effektiver arbeiten.

„Uns ist besonders wichtig, dass sich alle an unserer Schule wohlfühlen“, so die Schulleiterin. Deshalb habe man auch die Unterrichtszeiten zum Wohle der Kinder verändert. Mit zwei 15-minütigen Bewegungspausen nach der zweiten und nach der vierten Unterrichtsstunde komme man als Grundschule mit bewegungserzieherischem Schwerpunkt die Bedürfnissen der Kinder entgegen. „So erreichen wir einen sinnvollen und praktikablen Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung“, stellte Maucher vor dem Gemeinderat fest. Das Fach Englisch werde inzwischen als Folge der Bildungsplanreform erst wieder ab der dritten Klasse unterrichtet, weil die wichtigen Fächer Deutsch und Mathematik in den ersten beiden Klassen Schwerpunkt seien.

Michaela Maucher lobte den sehr aktiven Elternbeirat. Dem Wunsch des Gemeinderates folgend informierte sie über die Abgänge von Viertklässlern an weiterführende Schulen. Demnach sind im Sommer 2018 sieben Schüler aufs Gymnasium (sechs nach Sigmaringen, einer nach Meßstetten), neun an die Realschule Meßstetten und sechs an die Gemeinschaftsschule Stetten a.k.M. gewechselt.

Bessere Ausstattung für die digitalisierung ist erwünscht

Froh ist die Schulleiterin über die Neugestaltung der Homepage der NSG, www.nsg-schwenningen.de Wünschenswert sei aus Sicht der Schule nach wie vor eine dringend nötige Verbesserung der Digitalisierung. Geplant sei eine Renovierung des Schulhaus-Flurs verbunden mit Maßnahmen der Elektrifizierung der Klassenzimmer.

Maucher bat den Gemeinderat um Unterstützung bei der Ausstattung der Klassenzimmer. In diesem Schuljahr wird die Gemeinde den Viertklässlern neue Stühle und Tische bereitstellen. Im nächsten Kalenderjahr folgt die Modernisierung der Klassenzimmerausstattung der dritten Klasse, danach die letzten beiden Klassenzimmer.

Die Hardwareausstattung der Klassenzimmer sei ebenfalls sehr wichtig. Deshalb bat die Schulleiterin das Gremium um Kooperation. Bekanntlich will der Bund die Digitalisierung in den Schulen verbessern. Eine gute Basisausstattung mit Laptops hält Maucher für notwendig, wobei aus ihrer Sicht nicht jedes Kind ein eigenes Gerät brauche.

Bürgermeisterin Roswitha Beck lobte die Zusammenarbeit mit der Schulleiterin. „Zuschüsse für die neue PC-Ausstattung und WLAN-Anschlüsse sind dringend erforderlich“, so Beck. Die Bürgermeisterin ist froh, dass es derzeit genug Lehrkräfte gibt. „Wir brauchen weiterhin eine attraktive Grundschule“ so ihre Forderung. Bürgermeisterin Beck bedauert, dass die Fahrradausbildung im Landkreis leider nicht mehr an jeder Schule zulässig ist. Nur noch an vier Schulen (Bad Saulgau, Ostrach, Sigmaringen, Meßkirch) sei diese gestattet. Deshalb müssten die Schüler aus Schwenningen viermal im Jahr mit dem Bus nach Sigmaringen gefahren werden zur Fahrradausbildung. Buskosten von 740 Euro je Kommune fallen dafür an.

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