Regen und Sturm machen den „Albkids“ nichts aus

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 Die „Albkids“ haben bei ihrem Hüttenwochenende jede Menge Spaß.
Die „Albkids“ haben bei ihrem Hüttenwochenende jede Menge Spaß. (Foto: privat)
Karl-Peter Neusch

Trotz Sturm und Starkregen haben elf Kinder der Familiengruppe „Albkids“ des Frohnstetter Albvereins ein spannendes und abwechslungsreiches Wochenende an der Albvereinshütte im Schmeiental verbracht. Das Betreuerteam um Jugendleiterin Sabrina Breithaupt hatte sich wieder jede Menge abenteuerliche Aktionen einfallen lassen, die zwei Tage lang keine Langeweile aufkommen ließen.

Nach einer kleinen Wanderung vom Ortskern zur Hütte richteten die Kinder zunächst ihre Betten im großen Zelt ein. Das Lagerfeuer loderte bereits, sodass am selbstgeschnittenen Stock gleich die erste Wurst gegrillt werden konnte Nebenbei wurde während des Grillens noch eine ganz individuelle Zeltlagerfahne gestaltet, die anschließend unter großem Jubel gehisst wurde.

Auf der Suche nach Stöcken für Pfeil und Bogen

Nach einer unruhigen Gewitternacht musste am frühen Morgen erst wieder das Lagerfeuer entfacht werden, was nach dem Regen gar nicht so einfach war. Gut gestärkt mit Speck und Eiern aus der Pfanne und einem erfrischenden Fußbad in der Schmeie ging es auf die Suche nach geeigneten Stöcken für die Herstellung von Pfeil und Bogen. Die Kleinen halfen indessen beim Vorbereiten des Apfelkuchens mit, der ohne Strom und Gas auf Briketts ausgebacken wurde. Das Backexperiment gelang und nachdem der leicht angebrannte Boden weggeschnitten war, ließen sich alle die lecker duftende Köstlichkeit schmecken.

Inzwischen waren die Pfeil und Bogenbastler auch fertig und alle versuchten ihr Glück, die Pfeile ins Ziel zu schießen. Mittags stand dann eine spannende Schatzsuche auf dem Programm.

Rund drei Stunden hatten die Kinder Zeit, um alle Aufgaben zu bestehen. Dabei gab es knifflige Worträtsel zu lösen, Geheimschriften zu entziffern und man durfte beim Angeln sein Glück versuchen. Der Höhepunkt aber war das Überwinden einer Kletterpassage im Fels. Mit Klettergurt gesichert mussten die Kinder einen steilen Hang bezwingen. Gerade rechtzeitig waren alle Aufgaben erfüllt und alle wieder im Lager angekommen, als erneut Starkregen einsetzte. Schnell wurden im Zelt und um die Hütte alles in Sicherheit gebracht.

Mit der Regenjacke durch die Pfützen

Dennoch ließen sich die Kinder vom Regen nicht aufhalten. Flugs wurden die Schuhe ausgezogen und die Regenjacken geschlüpft um dann mit Hurra durch die riesigen Pfützen zu rennen. Nachdem der Regen aufgehört hatte wurde das Lagerfeuer wieder entfacht, Stockbrot gegrillt und der abwechslungsreiche aber auch anstrengende Tag mit einer Zeltlagerdisco beschlossen.

Am nächsten Tag wurde alles wieder fein säuberlich zusammengepackt, bevor dann zusammen mit den Eltern noch ein kleines Abschlussgrillen stattfand. Trotz der widrigen äußeren Bedingungen waren sich am Ende alle Teilnehmer einig, ein unvergessliches Wochenende draußen in der Natur erlebt zu haben.

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