Die bestplatzierten Männer und Frauen des Silberdistel-Albcups
Die bestplatzierten Männer und Frauen des Silberdistel-Albcups (Foto: Simon Schneider)
Simon Schneider

Sieben Rennen, packende Duelle und anspruchsvolle Strecken liegen hinter den Läufern. Der Silberdistel-Albcup hat mit der Gesamtsiegerehrung seinen Abschluss am Freitag im Soldatenheim in Stetten am kalten Markt gefeiert. Neben den Gesamtsiegern Ricarda Rapp und Andreas Schindler sind dabei viele weitere Athleten als Gewinner in ihrer Altersklasse geehrt worden.

Bereits in den vergangenen drei Jahren gab es beim Silberdistel-Albcup an ihr kein Vorbeikommen – Ricarda Rapp (TSV Stetten a. k. M.). Und die 31-Jährige knüpfte an ihre Erfolgsserie nahtlos an und ließ auch in diesem Jahr bei der siebenteiligen Rennserie nichts anbrennen. Bereits Ende März beim Schömberger Stauseelauf landete sie auf Platz eins und wiederholte diesen Erfolg im April beim Wilflinger Volkslauf. Den Verenalauf in Hausen ob Verena im Juni, der in diesem Jahr als siebter Lauf zum Albcup hinzukam, dominierte Ricarda Rapp ebenso und gewann wenige Wochen später im vierten Rennen im Juli den Renquishausener Waldlauf. Mit vier Siegen aus vier Rennen sicherte sich das Lauf-Ass bereits frühzeitig den Albcup-Gesamtsieg und konnte es im September beim Heuberglauf in Meßstetten und beim Fossiliuslauf in Wehingen lockerer angehen, genauso beim Gosheimer Lemberglauf.

„Ich habe mich gefreut und bin stolz darauf, dass ich zum vierten Mal in Folge den Albcup gewinnen konnte“, sagte Ricarda Rapp unserer Zeitung. Da die vierfache Albcupsiegerin auch als aktive Fußballerin beim SV Unterdigisheim seit dieser Saison in der Landesliga spielt, werde es schwierig werden, alle Läufe im nächsten Jahr mitzumachen. „Ich habe es mir aber vorgenommen, bei mindestens vier Läufen dabei zu sein, um erneut in die Gesamtwertung zu kommen“, sagte sie abschließend.

Bei den Männern gewann Simon Friedrich (TSV Straßberg) neun Mal in Folge den Cup. Beim zehnten Anlauf machte ihm Andreas Schindler (TSV Glems) einen Strich durch die Rechnung. Dieser siegte in Schömberg, Wilflingen und Wehingen, Friedrich beim Verenalauf und in Meßstetten. Damit lieferten sich die beiden ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen in dieser Rennserie. In der Summe von ihren jeweils vier besten Rennen hatte Schindler die Nase vorn und entschied bei seiner ersten Albcup-Teilnahme direkt die Männerwertung. „Ich bin natürlich glücklich, den Silberdistel-Albcup am Ende gewonnen zu haben“, sagte Schindler und fügte hinzu: „Wenn es mir zeitlich möglich ist, will ich auch im kommenden Jahr wieder in der Gesamtwertung mitmischen“.

Die besten zehn Männer und die besten fünf Frauen erhielten ebenso eine Ehrung, genauso viele weitere Läufer, die auch in ihren Altersklassen ganz vorne mit dabei waren.

Mit insgesamt 109 Starts erhielten die Tuttlinger Sportfreunde mit großem Abstand als teilnehmerstärkster Verein einen Präsentkorb überreicht, gefolgt vom SC Gosheim mit 44 Teilnahmen und den Albside Runnern mit 34 Beteiligungen.

Der Vorsitzende des Albcups, Hans-Jürgen Grzesch, betonte bei der Gesamtsiegerehrung, dass insgesamt 75 Läufer in die Gesamtwertung kamen. Um dort dabei zu sein, musste jeder Teilnehmer an mindestens vier von sieben Läufen mitmachen. „Wir haben im Vergleich zum vergangenen Jahr einen Zuwachs von 26 Teilnehmern verzeichnet, was für uns sehr erfreulich ist“, betonte Grzesch. Insgesamt registrierte der Silberdistel-Albcup in diesem Jahr mehr als 1000 Starts.

Die 30. Auflage des Silberdistel-Albcups im kommenden Jahr hat der Vorsitzende bereits fest im Blick. Denn: Die Termine für die sieben Rennen sind bereits fix: Somit findet im kommenden Jahr am 5. April der Schömberger Stauseelauf statt und am 24. April der Wilflinger Volkslauf. Weiter geht es am 14. Juni mit dem Verenalauf in Hausen ob Verena und der Startschuss für den Waldlauf Renquishausen fällt in 2020 am 17. Juli. Der Meßstetter Heuberglauf geht am 6. September über die Bühne, der Wehinger Fossiliuslauf am 27. September. Den Schlusspunkt der 30. Auflage des Albcups setzt im kommenden Jahr am 18. Oktober erneut der Gosheimer Lemberglauf.

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