Pfullendorfer stellt in der Galerie Wohlhüter aus

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Das ist eine der Arbeiten von Daniel Bräg.
Das ist eine der Arbeiten von Daniel Bräg. (Foto: Wohlhüter)
Schwäbische Zeitung

Die Galerie Wohlhüter lädt für Sonntag, 8. Mai, zur Eröffnung der Ausstellung „Schönheiten“ mit Arbeiten des 1964 in Pfullendorf geborenen Künstlers Daniel Bräg ein. Ein Künstlergespräch zwischen Romain Finke und Bräg findet an diesem Tag um 11.30 Uhr statt.

Von 1980 bis ’83 absolvierte Bräg eine Steinmetzlehre, studierte im Anschluss bis 1992 Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München, war Meisterschüler bei Olaf Metzel und schloss mit dem Diplom ab. In der Folge erhielt Bräg verschiedene Stipendien. An der Schnittstelle zwischen Natur und Kunst, an denen organische Strukturen auf menschliche Gestaltung treffen, beginnt der Bildhauer Bräg seine künstlerische Arbeit und führt die Gegensätze in seinem bildnerischen Schaffen zusammen: den ewig währenden Kreislauf in der Natur einerseits und die kulturell bestimmte Zeit des Menschen mit seinen Interventionen andererseits. Mittels Installationen, Environments und Fotografien inszeniert Bräg das Wachsen, Blühen, Reifen und Verwelken von Obst und Pflanzen. Schrumpelige Birnen liegen, gebettet im eigenen Schimmelbeet, in den Ablagen realer Kühlschränke, neben großen Vorratsgläsern, in denen Zweige mit frisch aufgeplatzten Blätter- und Blütenknospen konserviert sind.

Die Vergänglichkeit der Natur erhält im skulpturalen Denken von Daniel Bräg eine eigenständige ästhetische Ausstrahlung von ambivalenter Schönheit, teilt die Galerie mit.

Die Galerie hat bei der Vernissage von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Die übrigen Öffnungszeiten sind wie folgt: freitags 13 bis 18 Uhr, samstags 10 bis 13 Uhr sowie an den Sonntagen, 29. Mai und 5. Juni, 11 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung.

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