Musiknacht Meßkirch ist ein voller Erfolg

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 In der Viva Pilsbar tanzen die Gäste zu Reggae und Dancehall – die der Keep it Real Crew aus Stuttgart legt hier auf.
In der Viva Pilsbar tanzen die Gäste zu Reggae und Dancehall – die der Keep it Real Crew aus Stuttgart legt hier auf. (Foto: Tanja Japs)
Tanja Japs

In zehn Meßkircher Kneipen und Bars hat eine weitere „Meßkirch tanzt“-Veranstaltung mit DJs stattgefunden. Sie legten unterschiedliche Musikrichtungen auf und sorgten damit für prächtige Stimmung in vollen Lokalen. Die Kneipen hatten von 21 bis 3 Uhr morgens geöffnet.

Die Musikliebhaber konnten für zehn Euro von einer Kneipe in die nächste ziehen und zur Musik tanzen. Von Hip-Hop über Rock und Metal, Elektro, House und Charts, bis hin zu Alpenschlager, Reggae, Dancehall, Oldies und Funk – dazu noch Titel der 70er, 80er und 90er Jahre, bis hin zu Dubstep, Trap, Indie und Mashup – es wurde allerhand geboten. Die DJs wurden aus Stuttgart, Ulm, Tübingen, Zürich und vielen weiteren Städten engagiert.

Christian Biehler, der diesen Event organisiert hat, hatte mal wieder den richtigen Riecher und zeigte sich hoch zufrieden. Am frühen Abend war die Innenstadt schon gut besucht. Volle Bars und Kneipen, viele Besucher, manche Lokalitäten platzten aus allen Nähten – das war das Resümee schon kurz nach Beginn der Musiknacht.

Andrang sorgt für Menschentrauben

Der Andrang auch vor den einzelnen Lokalitäten war so groß, dass sich vor den Kneipen kleine Menschentrauben bildeten. Dicht gedrängt wollten die Meßkircher und die zum Teil weit angereisten Besucher die DJs hören.

Biehler selbst ist in Meßkirch aufgewachsen und kennt sich in der Szene aus. „Ich will die Innenstadt mit Leben füllen“, ist sein Motto und dieses konnte er erfolgreich umsetzen. Biehler organisiert Musiknächte nicht nur in Meßkirch, er hat auch schon Musiknächte in Ehingen, Riedlingen und Bruneck mit vollen Kneipen veranstaltet. In der City Bar wurde den Besuchern Hits aus den 80er Jahren angeboten. DJ Fettnan aus Stuttgart legte Musik aus Vinyl, also Schallplatten auf. Hier fühlte sich jede Altersklasse bestens unterhalten. Mit „Live is life“ und „Hurra, hurra, die Schule brennt“ sowie „I Love Rock’n'Roll“ hatten die Tanzfreudigen bei vollem Körpereinsatz ihren Spaß. DJ Mc Luvin aus Tübingen heizte im Fässle kräftig ein. Er war schon im vergangenen Jahr mit dabei und sorgte schnell für ein volles Haus.

In der Viva Pilsbar geht stellenweise gar nichts mehr

In der Viva Pilsbar ging stellenweise gar nichts mehr. Selbst das Verlassen der Lokalität gestaltete sich bei Reggae und Dancehall mit der Keep it Real Crew aus Stuttgart als äußerst schwierig. Das gleiche Bild zeigte sich im Speckbrettle. Die Oldies mit DJ Elle (Georg Elser) zogen ein breit gefächertes Publikum an, dass sich bestens unterhalten fühlte. Im Boulevard legte Biehler selbst auf. Mit Charts, Elektro und House traf er genau den Geschmack der jüngeren Besucher.

In der Wunderbar war Mash-Up und All Mixed Up von DJ Beestyle (No Stress Ultra) – unterstützt von DJ Sautisch aus Stetten am kalten Markt geboten. Von anderen DJs unterscheidet ihn, dass er keine fertigen Mash Ups spielt, sondern die Songs live remixed. Vor dem Beer Bar Bärle hörte man schon von draußen, welche Musikrichtung einen drinnen erwartet.

Bei Rock mit DJ G.A.S. aus Zürich kamen die Besucher voll auf ihre Kosten. Auch das Metropol fand mit Indie, Elektro, Dubstep, Mashup mit Radaumeister Age (Radau und Rabatz) seine Fans. Casper, Kraftclub, Frittenbude – der Tübinger DM Radaumeister Age lieferte Indie, HipHop, Dubstep, Trap und Electro.

Siegfried Riester kam mit seiner Frau aus Rohrdorf zur Musiknacht und war hellauf begeistert. „Wir ziehen von einer Kneipe zur anderen. Und jetzt hoffe ich, dass wir es schaffen, ins Speckbrettle zu kommen, denn dort wird meine Lieblingsmusik gespielt“. Genau das ist das Erfolgsrezept von Biehler. Jeder Besucher konnte sich die Musikrichtung aussuchen, die er hören wollte und die Lieder lauthals mitsingen.

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