Mit Bäumen gegen das Aussterben der Tiere

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 Markus Ellinger vom Naturschutzzentrum besucht die Anton-Braun-Grundschule in Möhringen , um das Pflanzprojekt mit den Kindern
Markus Ellinger vom Naturschutzzentrum besucht die Anton-Braun-Grundschule in Möhringen , um das Pflanzprojekt mit den Kindern durchzuführen. (Foto: Samantha Giering, Naturschutzzentrum Obere Donau)
Schwäbische Zeitung

Das Naturschutzzentrum Obere Donau möchte wie in den vergangenen beiden Jahren auch diesen Herbst wieder mit Kindern Obsthochstämme pflanzen, wie sie in den heimischen Streuobstwiesen über viele Jahrzehnte typisch waren. Das teilt das Naturschutzzentrum mit. Das Naturschutzzentrum lädt alle Kindergärten und Schulen innerhalb des Naturparks Obere Donau ein, sich um einen Obstbaum zu bewerben. Mitarbeiter des Naturschutzzentrums pflanzen den Baum mit den Kindern, eingebettet in ein pädagogisches Rahmenprogramm. Das geschehe ab Mitte Oktober.

Ein Obstbaum wächst, gedeiht, blüht und trägt schließlich Früchte. Ein alter Apfelbaum allein kann dabei Lebensraum für über 1000 verschiedene Tierarten sein. Damit solle gegen das Verschwinden von Lebensräumen und das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten vorgegangen werden, so das Naturschutzzentrum.

Die formlose Bewerbung um einen Obstbaum können die Kindergärten und Schulen bis Anfang August an das Naturschutzzentrum Obere Donau (Wolterstraße 16) in Beuron senden.

Finanziert werden die Obstbäume mit den Erlösen der Spendentombola „Aus der Region – für die Region“, die am Tag der Beuroner Gärten ausgespielt wurde. Hierfür hatten wieder zahlreiche Betriebe, Kommunen und Museen der Region Preise gespendet.

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