Menninger lernen Schätze der Dorfkirche kennen

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Wolfgang Schatz (hinten links) führt die Besucher des Menninger Kirchen- und Dorfplatzfestes in den Kirchturm.
Wolfgang Schatz (hinten links) führt die Besucher des Menninger Kirchen- und Dorfplatzfestes in den Kirchturm. (Foto: Karl Mägerle)

Die Fördergemeinschaft „Gemeindesaal“ hat am Wochenende ihr Kirchen- und Dorfplatzfest gefeiert: Aufgrund des schlechten Wetters hatten sich die Mitglieder dazu entschlossen, die Feier in den Gemeindesaal zu verlegen. Neben Musik und einem Mittagstisch gab es auch Führungen durch die Dorfkirche.

Bei der Eucharistiefeier mit Pfarrer Gerhard Senft wirkten neben dem Kirchenchor Menningen auch die Sänger des Kirchenchors Sauldorf mit. Dieser wurde von Emma Gass an der Orgel begleitet.

In seiner Predigt ging Pfarrer Senft auf die Lesung des Evangeliums ein, das die Geburt und Namensgebung des Kirchenpatrons Johannes des Täufers behandelte. Nach dem Gottesdienst zogen die Besucher in den Gemeindesaal. Den musikalischen Auftakt machte die Musikkapelle Menningen unter der Leitung von Paul Gaiser. Über die Mittagszeit hinweg spielten die Musiker und der gemischte Chor Menningen unter der Leitung von Claudia Mühlherr-Bienert. Die Mitglieder der Menninger Vereine bereiteten den Besuchern ein reichhaltiges Mittagsmahl. In seinen Begrüßungsworten erwähnte Ortsvorsteher Karl Mägerle, dass der Erlös aus dem Dorffest dem Förderverein „Gemeindesaal Menningen“ zur Anschaffung einer Lautsprecheranlage zugutekommt. Sein Dank galt den Vereinen und ihren Mitgliedern, die sich immer wieder für das Dorffest engagieren und ihre Termine jährlich für diese Veranstaltung frei halten.

Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende von Menningen, Wolfgang Schatz, hatte zu einer gut besuchten Führung in die Dorfkirche eingeladen. Er zeigte den Teilnehmern die Schätze der Kirche und führte sie außerdem in den sanierten Kirchturm, bis hinauf zu den fünf Kirchenglocken. Die große Glocke mit der Jahreszahl 1565, die kleine Taufglocke aus dem 13. Jahrhundert und die Glocken aus den 1950er-Jahren wurden bei der Turmsanierung mit einem Holzglockenstuhl versehen. Mit einer feierlichen Vesper zu Ehren ihres Kirchenpatrons Johannes des Täufers endete das Kirchen- und Dorfplatzfest.

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