Meßkircher Schüler besuchen Partnerstadt Kahoku

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 Gäste und Besucher freuen sich schon auf ein Wiedersehen, dann in Meßkirch.
Gäste und Besucher freuen sich schon auf ein Wiedersehen, dann in Meßkirch. (Foto: Gymnasium Meßkirch)
Schwäbische Zeitung

18 Schüler des Martin-Heidegger-Gymnasiums und der Grafen-von-Zimmern-Realschule flogen im Rahmen des Jugendaustausches zwischen Kahoku und Meßkirch nach Japan.

Die Reise begann früh morgens mit dem Bus zum Flughafen Stuttgart. Von dort ging es über Amsterdam nach Osaka in Japan, wo die Schülergruppe mit ihren Lehrkräften, Mario Milos und Annemarie Diener, schon von den Gastgebern erwartet wurden. Auf dem Weg nach Kahoku stand noch die Besichtigung des Fushini Inari Schreins in Kyoto an. Nach über sechs Stunden Busfahrt war das Ziel endlich erreicht und die Schüler wurden von ihren japanischen Gastfamilien begrüßt. Für einige gab es ein freudiges Wiedersehen.

Die japanischen Gastgeber hatten ein interessantes und vielfältiges Programm vorbereitet. Der Schwerpunkt lag auf den Schulbesuchen. So hatte die Gruppe die Gelegenheit, den japanischen Schulalltag und das japanische Schulsystem kennenzulernen.

Interessant war vor allem der Englischunterricht sowie die Teilnahme bei sportlichen Aktivitäten wie Kendo, Yoga oder Badminton. Zum Schulleben in Japan gehört auch, dass beim Betreten der Schule erst einmal die Straßenschuhe ausgezogen, im Spint verräumt und die Schulschuhe angezogen wurden. Am Ende des Schultages wird die Schule von den Schülern selbst geputzt und zwar nicht nur die Klassenzimmer, sondern auch die Flure, Treppen und Toiletten sowie das Lehrerzimmer und das Rektorat.

Aber auch Ausflüge in die Umgebung, ein Besuch am Strand, die Teilnahme an einer buddhistischen Meditation, der Besuch von Museen und einer PC-Fabrik standen auf dem Programm.

Die japanischen Speisen und das Essen mit Stäbchen war anfangs für die meisten ungewohnt, aber es dauerte nicht lange, bis sich die Schüler daran gewöhnt hatten.

So vergingen die Tage in Japan auch wie im Fluge und schon bald hieß es wieder die Koffer zu packen. Der Abschied fiel den Schülern äußerst schwer, da sich alle sehr wohl fühlten in „ihren“ japanischen Familien.

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