In Meßkirch brennt eine Lagerhalle nieder

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Schwäbische Zeitung

Aus bislang unbekannter Ursache geriet am frühen Mittwochmorgen ein Lagergebäude auf einem landwirtschaftlichen Anwesen an der Westenbergstraße in Meßkirch in Brand. Als das Feuer gegen 0.15 Uhr entdeckt wurde, stand das Gebäude bereits in Vollbrand, teilt die Polizei mit. In der Halle waren Fahrzeuge und Maschinen eingelagert, wie Lkw, Pkw, Traktoren und ein Schneepflug.

Der Besitzer der Halle sowie dessen Vater konnten noch einige der Fahrzeuge herausfahren und so vor den Flammen retten. Hierbei erlitt der 35-jährige Hallenbesitzer eine leichte Rauchvergiftung, die ambulant im Rettungswagen behandelt werden musste. Das Gebäude sowie die sich noch dort befindlichen Maschinen und Fahrzeuge sowie eine Hackschnitzelanlage beziehungsweise -heizung wurden komplett zerstört. Das Feuer vernichtete einen großen Lkw der Marke Scania und die Photovoltaikanlage auf dem Dach. Ein Auto, das zwischen dem Lager und einem gegenüberliegenden Wohngebäude stand, geriet ebenfalls in Brand.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Meßkirch, Inzigkofen, Vilsingen und Pfullendorf rückten zum Löschen aus. Bewohner der neben dem Lagergebäude angrenzenden Wohnhäuser konnten ihre Wohnungen unverletzt verlassen. Nach rund zwei Stunden hatten die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle. Dabei konnten sie verhindern, dass die Flammen auf Nachbargebäude übergriffen.

Nach Angaben des Meßkircher Feuerwehrkommandanten Markus Gruber waren schätzungsweise 70 Feuerwehrleute in der Nacht vor Ort. Fünf Löschfahrzeuge, ein Kommandofahrzeug und zwei Drehleitern kamen zum Einsatz. Die Brandwache dauerte nach erfolgter Löschung noch den Tag über an. Der geschätzte Gesamtschaden beträgt laut Polizei etwa 350000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

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