Hochlandrinder ziehen ins Donautal

Lesedauer: 2 Min
 Bei ihrem neuen Besitzer Alois Klett im Donautal nahe Neidingen fühlen sich die schottischen Hochlandrinder pudelwohl.
Bei ihrem neuen Besitzer Alois Klett im Donautal nahe Neidingen fühlen sich die schottischen Hochlandrinder pudelwohl. (Foto: Helmut Stroppel)
hest

Im Donautal fühlen sich schottische Hochlandrinder offensichtlich wohl. Auf saftigen Donauwiesen bei Neidingen weiden fünf Tiere, die auf die Namen Frieda, Elsa, Hugo, Cora und Evelyn hören. Alois Klett aus Neidingen hat sich zwei trächtige Kühe zugelegt und welch ein Zufall – beide haben am Muttertag dieses Jahr gekalbt. Stier Hugo vervollkommnet das Quintett.

Bei einem Ausflug an den Bodensee sahen Alois Klett und seine Frau eine Herde schottischer Hochlandrinder. Solche Tiere wollte er auch haben, erzählt er heute. Seine Frau stimmte zu und so machte sich der Neidinger auf den Weg und kaufte im süddeutschen Raum die beiden Kühe und den Stier. „Die passen in das Donautal, Radfahrer und Spaziergänger haben eine Freude an den Tieren und später gibt es auch noch ein gutes Fleisch“, sagt der glückliche Besitzer.

Die Tiere entwickeln in der Regel ein sehr gutes Verhältnis zu ihrem Besitzer. Kleine Leckerbissen fressen sie dann „aus der Hand“. Das außergewöhnlich lange Haar und die dekorativen Hörnern beeindrucken den Betrachter. Mit seinem langen Fell ist das Rind absolut winterfest, Regen und Wind können durch den Naturpelz nicht durchdringen und selbst Schnee bleibt auf dem isolierten Haarkleid liegen. Eine besondere Stärke der Highlandkuh ist das Kalben auf der Weide.

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen

Leser lesen gerade