Extrem-Fahrzeuge will weitere Arbeitsplätze schaffen

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Das Bild zeigt von links (vordere Reihe): den Vorsitzenden des Handels- und Gewerbevereins (HGV) Steffen Löffler, Gemeinderätin
Das Bild zeigt von links (vordere Reihe): den Vorsitzenden des Handels- und Gewerbevereins (HGV) Steffen Löffler, Gemeinderätin Erika Veit-Straub, Silvia Greber, Bürgermeisterin Roswitha Beck, Gemeinderätin Maria Siber und Firmen-Inhaber Thomas Lermer, (hintere Reihe) Edwin Siber und die Gemeinderäte Fred Mattes, Karl Siber, Vinzenz Greber und Fritz Grad. (Foto: Wilfried Koch)
Wilfried Koch

Das auf Umbauten von Fahrzeugen spezialisierte Schwenninger Unternehmen Extrem-Fahrzeuge hat seinen 25. Geburtstag gefeiert. Beim zweitägigen „Tag der offenen Türe“ sowie einer Galaveranstaltung präsentierte sich das aufstrebende Unternehmen von seiner besten Seite.

Inhaber Thomas Lermer empfing dabei auch Bürgermeisterin Roswitha Beck mit dem Gemeinderat und stellte die neuesten Entwicklungen vor. Die Firma, die bis vor einiger Zeit im Beuroner Ortsteil Hausen im Tal beheimatet war, konnte das in Schwenningen in der Talstraße gelegene frühere Fabrikgebäude erwerben und mit frischem Unternehmergeist zu neuem Leben erwecken.

„Ich bin mit der Entwicklung unseres Betriebes mehr als zufrieden“, freute sich Inhaber Thomas Lärmer im Gespräch mit dem Gemeinderat. Mit derzeit 32 Mitarbeitern ist ExtremFahrzeuge als aufstrebende Firma zum Umbau von Toyota Land-Cruisern sowie Ford Vans bestens aufgestellt und schreibt volle Auftragsbücher. Bis nach Australien und in die skandinavischen Länder liefert Extrem-Fahrzeuge seine umgebauten Allrad-Variationen, größtenteils mit Expeditionskabinen und Aufstelldächern.

Bis zum „Busch-Taxi“ reicht die Palette der Toyota-Modelle-Umbauten. Hinzu kommen leichte Pick-Ups und mittlerweile immer mehr Vans der Marke Ford-Transit, den Extrem-Chef Lermer als „hochinteressantes Auto, relativ kostengünstig und optisch gelungen“ bezeichnet. Die Fahrzeuge werden konzipiert für den harten Einsatz in extremen Regionen wie Wüste, Wasser oder Eisflächen. Die 3200 Quadratmeter große Betriebsfläche muss demnächst weiter vergrößert werden. Außerdem will Inhaber Thomas Lermer noch weitere 20 Arbeitsplätze schaffen.

Die Bürgermeisterin lobt

Bürgermeisterin Roswitha Beck stellte am Freitagabend fest, der Gemeinderat habe sich bei der Hausmesse davon überzeugen können, dass „Sie hier wahrhaft Großes auf die Beine gestellt haben“. Die Gemeinde sei stolz, das Unternehmen in Schwenningen zu haben. Noch vor nicht allzu langer Zeit stand dieses Gebäude leer, es war eine Sorge für die Gemeinde, was wohl mit dem Gebäudekomplex passieren, wie es weitergehen wird. „Und ich bezeichne es als einen Glücksfall, dass Sie auf dieses Gebäude aufmerksam geworden sind, es schlussendlich erworben und ihren gewerblichen Betrieb hier her verlegt haben“, rief Beck dem Inhaber Thomas Lermer zu.

Die gewerbliche Entwicklung in Schwenningen war in den vergangenen Jahrzehnten stark rückläufig und es kommt nicht allzu oft vor, dass sich hier ein Gewerbetreibender dieser Größe ansiedelt. Schon von außen habe sich das Gebäude sehr gemausert. Durch die Investitionen könne sich der gesamte Komplex wirklich sehen lassen. Viel wichtiger sei natürlich, dass „im Inneren wirklich was abgeht“, meinte Beck. Sie versicherte Extrem-Fahrzeuge, dass „Sie von Seiten der Gemeinde jegliche Unterstützung erhalten werden, wenn Erweiterungsbedarf besteht“. Die Gemeinde würde sich über die weitere Schaffung von Arbeitsplätzen riesig freuen.

Beck betonte, sie habe das Unternehmen als besonderen Betrieb kennengelernt. Extrem-Fahrzeuge sei einfach anders, nämlich herausragend, lobte die Bürgermeisterin die anwesenden Mitarbeiter bei der Veranstaltung. Roswitha Beck gratulierte und wünschte der gesamten Belegschaft von Seiten der Gemeinde eine gute und erfolgreiche Zukunft mit einem immer vollen Auftragsbuch des Arbeitgebers und vor allem geschäftlichen Erfolg. Nach der Stärkung am „Schwäbischen Buffet“ sorgte an der Feier voller Überraschungen die Blues-Band „virtuos“ für tolle Unterhaltung. Viele Besucher konnten sich am Samstag und Sonntag in der vom Durchgangsverkehr abgesperrten Talstraße einen Eindruck des aufstrebenden Schwenninger Spezialbetriebes für Abenteuerfahrzeuge machen.

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