Einigung beim Funkmast

Lesedauer: 2 Min
 Diesmal sind die Räte für den Standort des Sendemastes.
Diesmal sind die Räte für den Standort des Sendemastes. (Foto: Susanne Grimm)

Der Ortschaftsrat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, dem Gemeinderat die Errichtung einer Mobilfunkanlage auf dem Flurstück Nummer 12/1 in Storzingen durch die Telekom beziehungsweise die Deutsche Funkturm GmbH zum empfehlen. Damit kann das Thema Mobilfunk auch für Stettens kleinen Ortsteil im Schmeiental Realtität werden. Wenn alles zügig läuft, soll es bis Frühjahr 2020 soweit sein, sagte Bürgermeister Maik Lehn. „Mit diesem Platz ist endlich ein Standort gefunden worden, der für alle erträglich ist“, sagte auch Ortsvorsteher Bruno Pozzi erleichtert. Ortschafts- und Gemeinderat Rainer Letsch, der bei der Standortsuche immer mit dabei war, formulierte es gnadenloser: „Von allen drei Übeln ist das das Kleinste“. Der Alternativstandort ist etwas nach Osten verschoben worden, allerdings mit der Folge, dass er nun direkt an der Grenze zum FFH-Gebiet, sowie an Vogel- und weiteren Naturschutzgebieten liegt. Die Gemeinde hat deshalb ein Gutachten in Auftrag gegeben. Es soll, so der Bürgermeister, dem Bauantragsverfahren beigelegt werden. Damit eine optimale Versorgung des Dorfes durch den Mobilfunkmast gewährleistet werden kann, wird der Sendemast mit 30 Metern fünf Meter höher sein als ursprünglich geplant.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen