Die soziale Spaltung nimmt zu

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 Das sind die neugewählten Vorstandsmitglieder der VdK Ortsgruppe Kreenheinstetten-Leibertingen (vorne von links): Lothar Lumb,
Das sind die neugewählten Vorstandsmitglieder der VdK Ortsgruppe Kreenheinstetten-Leibertingen (vorne von links): Lothar Lumb, Hubert Biselli und Heike Horn (hinten von links): Rainer Dietz, Hans Peter Wachter, Gisbert Horn und Maria Heinemann. (Foto: Xaver Knittel)
Xaver Knittel

Der Vorsitzende des Sozialverbands VdK-Ortsgruppe Kreenheinstetten-Leibertingen, Lothar Lumb, ist einstimmig für zwei Jahre wiedergewählt worden. Der bisherige Kassierer Hubert Biselli wurde zum zweiten Vorsitzenden gewählt, dieses Amt führte bisher Maria Braun aus.

Zur neuen Kassiererin wurde Heike Horn gewählt. Schriftführerin Beate Volk wurde in Abwesenheit im Amt bestätigt ebenso Beisitzer Helmut Utz. Der Behinderten Beauftragte Rainer Dietz und Frauen-Vertreterin Maria Heineman führen zwei weitere Jahre ihr Amt aus. Zu Kassenprüfern gewählt wurden Gisbert Horn und Hans Peter Wachter.

Vorsitzender Lumb verlas ein Bericht von der Gründungsversammlung der Ortsgruppe im Jahr 1951 schon damals hatte man über 50 Mitglieder. Derzeit zählt man 47, 2018 sind gleich fünf Mitglieder verstorben.

Trotz eines bescheidenen Kassenstands unternahm die Ortsgruppe einen Ausflug nach Triberg. Dieses Jahr plant man am 30. Juni eine Fahrt ins Blaue, das haben die über 30 anwesenden Mitglieder mehrheitlich befürwortet. Grußworte sprachen Bürgermeister Armin Reitze und Ortsvorsteher Gudio Amann. Ein Referat über die Tätigkeiten des VdK Sozialverbands hielt Gerolf Weitzer aus Schwenningen. Er ist Vorstandsmitglied im VdK-Kreisverbands Stockach.

Da die Lebenserwartung steige, sei vor allem der Personalmangel in der Pflegeversorgung und die extrem hohen Kosten für Pflegeheime ein besonderes Thema des Sozialverbands. Hier müssten die Kosten des Eigenanteils sinken. Gerade Baden-Württemberg zähle zu den sechs teuersten Ländern was die Pflege angeht, so Weitzer.

Die Sozialleistungen sollten ausreichend sein, damit man ohne Harz IV leben könne, war die allgemeine Ansicht. Leider stelle man fest, dass die soziale Spaltung zunehme. Zur Diskussion stand die zunehmende Rentenbesteuerung. Eine direkte Auskunft kann beim Finanzamt erhalten werden, so die Information des Vorsitzenden Lumb.

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