Der Mutter Gottes zu Ehren

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Mehrere hundert Gläubige pilgerten ins Liebfrauental zur Lourdesgrotte an Mariä Himmelfahrt.
Mehrere hundert Gläubige pilgerten ins Liebfrauental zur Lourdesgrotte an Mariä Himmelfahrt. (Foto: Fotos: Wilfried Waibel)
Wilfried Waibel

Es waren wieder mehrere hundert Gläubige aus der ganzen Region und zum Teil von weit her, die sich am Vorabend vom großen Marienfeiertag, 15. August, aufgemacht haben und in einer beeindruckenden Lichterprozession ins Liebfrauental bei Beuron mit vielen bunten Lichtern zur Lourdesgrotte zogen, um dort zur Gottesmutter zu singen und zu beten.

Prozession mit fester Ordnung

Für die Organisation und den Ablauf war die Erzabtei Beuron verantwortlich. Die Grotte war, wie in den Jahren zuvor auch, zur Lichterprozession besonders herausgeputzt und festlich geschmückt. In all den Jahren hat sich für die Prozession eine feste Ordnung entwickelt: Die Musikkapelle aus Irndorf begleitet die Prozession, die nach dem Angelus-Gebet in der Abteikirche aufbricht.

Im Liebfrauental ist es der Kirchenchor aus Buchheim, der der marianischen Feierstunde ihren musikalischen Reiz verleiht. Zahlreiche Gläubige warten Rosenkranz betend vor der kleinen Kapelle bei der Lourdesgrotte auf die Ankunft der Prozession. Wenn der Lichterzug eintrifft, ist es schon dunkel geworden. Dann kommen die hunderte von bunten Lichtern besonders zur Geltung, die in die vielen Nischen der Felswand gestellt worden sind.

Beurons Pilgerpater Pirmin (OSB) und Diakon Harald Stehle aus Gammertingen gestalteten gemeinsam die Andacht vor der Grotte mit, die mit dem „Großer Gott“ endete.

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