Dekan leitet Seelsorgeeinheit Heuberg

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Pfarrer Edwin Müller muss künftig gesundheitsbedingt etwas zurückstecken.
Pfarrer Edwin Müller muss künftig gesundheitsbedingt etwas zurückstecken. (Foto: Archiv: Klinikseelsorge)
Schwäbische Zeitung

Eine Personalveränderung gibt es in der katholischen Seelsorgeeinheit Heuberg St.Barbara mit den Pfarreien Hartheim, Heinstetten, Schwenningen, Stetten a.k.M., Frohnstetten und Storzingen und den Filialen Glashütte und Nusplingen. Anfang Dezember vergangenen Jahres erkrankte Pfarrer Edwin Müller, sodass ein Klinikaufenthalt notwendig wurde.

Erzbischof Stephan hat Dekan Christoph Neubrand zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben auch zum leitenden „Pfarradministrator bis auf Weiteres“ für die Seelsorgeeinheit Heuberg St. Barbara mit Sitz in Stetten a.k.M. ernannt.

Durch den großen Einsatz der Gemeindereferentin Elke Gehrling und der Pfarrsekretärinnen und die Mithilfe der Priester aus dem Team der Seelsorgeeinheit Laiz-Leibertingen, von Militärpfarrer Pater Stefan Havlik und das ehrenamtliche und nebenamtliche Engagement der Wortgottesdienstleitenden und von Diakon Michael Adelbert konnten die Gottesdienste nahezu im bisherigen Umfang gefeiert werden, Tote beerdigt, Kinder getauft werden und Kinder und Jugendliche auf die Sakramente der Eucharistie und Firmung vorbereitet werden, teilt das Dekanat Sigmaringen-Meßkirch mit.

Zusätzliche Belastungen in der kirchlichen Arbeit

In den vergangenen Jahren habe sich pastoral viel verändert: Die Seelsorgeeinheiten wurden vergrößert, viele Projekte wurden zeitgleich in der Diözese begonnen und deren Umsetzung gefordert, viele neue Vorschriften mussten dabei umgesetzt werden.

Pfarrer Müller habe sich hier in die Pflicht nehmen lassen und dies immer wieder neu in Angriff genommen. Zugleich wurde sein Dienst als Leiter der Klinikseelsorge am SRH- Klinikum Sigmaringen immer vielschichtiger, im Bereich der Notfallseelsorge ist Pfarrer Müller nicht nur für Trauernde im Landkreis Sigmaringen, für die örtlichen Kollegen in den Dekanaten Sigmaringen-Meßkirch und Bad Saulgau, sondern auf Diözesanebene und Landesebene eine unverzichtbare Führungspersönlichkeit und ein wahrer Segen, sagt Dekan Neubrand.

Neben den pastoralen Veränderungen schreite das Lebensalter voran und es habe eine Operation gegeben, die zu verarbeiten ist.

„Dies alles zusammen hat dazu geführt, dass Pfarrer Müller in enger Kommunikation mit mir als Dekan und momentanem Pfarradministrator und mit dem Ordinariat zum 31. März die Leitung der Seelsorgeeinheit Heuberg St.Barbara abgibt. Erzbischof Stephan hat diesen Verzicht angenommen“, teilt Neubrand mit.

Zum 1. April beginne in der Zuordnung und Profilierung des Dienstes von Pfarrer Müller etwas Neues: Er wird als priesterlicher Mitarbeiter auf Dekanatsebene im Dekanat Sigmaringen-Meßkirch tätig sein. In den Leitungsaufgaben als Leiter der Klinikseelsorge am SRH-Klinikum Sigmaringen, als stellvertretender Dekan, als leitender Notfallseelsorger im Landkreis sei Pfarrer Müller in diesen Zeiten des Umbruchs eine segensreiche Stütze. Sein Sach- und Fachverstand und seine geistliche Verwurzelung werde er darüberhinaus für die Notfallseelsorge in der Erzdiözese Freiburg und im Land Baden-Württemberg einbringen.

Für die Seelsorgeeinheit Heuberg St. Barbara bedeutet dies, dass sie weiterhin von Dekan Neubrand als Pfarradministrator geleitet wird; eine Neubesetzung ist nicht vor dem Schuljahresanfang 2019 zu erwarten.

„Wir werden Pfarrer Müller am Sonntag, 7. April für seinen fast 15-jährigen Dienst in den Gemeinden der Seelsorgeeinheit Heuberg St.Barbara in der Eucharistiefeier danken und ihm Gottes Segen als priesterlicher Mitarbeiter im Dekanat Sigmaringen-Meßkirch wünschen“, sagt Neubrand.

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