Blaskapelle Peng bringt Stimmung ins Zelt

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Die Blaskapelle „Peng“ ist die letzte der großen Blaskapellen aus der Region, die im Strohpark-Zelt zu hören ist.
Die Blaskapelle „Peng“ ist die letzte der großen Blaskapellen aus der Region, die im Strohpark-Zelt zu hören ist. (Foto: Wilfried Koch)
Wilfried Koch

Das Zelt war rappelvoll: Erstmals spielte die Blaskapelle „Peng“ beim Oktoberfest im Strohpark. Die Gruppe zählt zu den besten Vertreter böhmisch-mährischer Volksmusik. Unter der Regie ihres musikalischen Leiters Harald Reiss bot Peng eine vierstündige Gala-Vorstellung.

Sängerin Ute Beer sowie die Sänger Hartmut „Harti“ Fischer und Wolfgang Kugler traten zwischendurch in unterschiedlichen Besetzungen auf. Schon beim Eingangslied „Spiel, Peng, spiel“ zogen die Sängerin und Sänger Harti die Zuhörer mit. Mit dem Walzer „Wenn Egerlänger träumen“ erinnerte das Ensemble an den unvergesslichen Ernst Hutter.

Beim Titel „Musikantenfrauen“ von Norbert Gälle stellten sich einige Musikanten mit Trompeten und Flügelhörnern ins Publikum, was für zusätzlichen musikalischen Charme sorgte. Charly gefiel als Klarinetten-Solist beim Hirtenlied, das von den drei Sängern zusätzlich untermalt war. Die Polka „Für immer böhmisch!“ oder die „Polka mit Herz“ brachten das Publikum völlig aus dem Häuschen. Spätestens jetzt wurde klar, dass unter den Zuhörern sogar Fans aus dem Stuttgarter Raum und eine Moderatorin vom holländischen Radio gekommen waren.

Die Kapelle bringt ihre Songs in einer kaum zu übertreffenden Perfektion zum Vortrag und nimmt ihr Publikum aktiv ins Geschehen eingebunden mit auf die Reise ins Land der Blasmusik. „Kannst du Knödel kochen?“, fragte Sängerin Ute Beer im gleichlautenden Lied ihren Kollegen Harti.

Viele treue Peng-Fans waren glückselig, als die beiden Sänger noch den Gesangswalzer „Schau ich hinauf zum Himmelszelt“ zum Besten gaben oder als Peng die flotte Polka „Meine Liebe, die Musik“ von der Scherzachtaler Blasmusik spielte. Ganz toll waren aber auch die Ausflüge weg von Polka-, Marsch- und Walzermusik. Beispielsweise der Abba-Song „Arrival“. Der jüngste Musikant des Ensembles, „Matze“ bekam besonders viel Beifall für sein Solo „My Dream“ auf der Posaune. Mit diesem außergewöhnlichen Konzert endete eine Reihe von musikalischen Vorträgen im Strohpark.

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