Besucherzahlen des Oldtimer-Museums sind rückläufig

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Die frischgewählten Vorstandschaftsmitglieder der Oldtimer-Freunde Meßkirch (von links): Ralph Bronner, Irene Lauer und Egon Pfeifer. (Foto: Karlheinz Kirchmaier)

Die Zahl der Besucher des Oldtimer-Muesums in der Remise des Meßkircher Schlosses ist 2013 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Dies berichtet der Vorsitzende der Oldtimerfreunde Meßkirch und Umgebung, Egon Pfeiffer, auf der jüngsten Hauptversammlung. Die Besucherzahlen gingen von 1834 im Jahr 2012 um 11,5 Prozent auf 1264 im vergangen Jahr zurück. „Wir haben, was die Tourismusentwicklung im Zusammenhang mit der Klosterstadt betrifft, noch keine spürbare Entwicklung festgestellt“, sagte Pfeifer.

Das Museum soll attraktiver werden

Um die Attraktivität des Museums zu steigern, wird zur Zeit das Erdgeschoß im Museum etwas umgestellt und zum Teil mit anderen Oldtimern bestückt. So wird neben einem französischen Rennwagen aus der Vorkriegszeit ab sofort auch wieder der Veritas des Mitglieds Fritz Kummerer im Museum zu sehen sein. Auch soll das Automuseum eine neue Innenbeleuchtung und eine Rauchmeldeanlage bekommen. Pfeiffer berichtete, dass das Oldtimer-Museum Meßkirch auf der Retro Classics Messe in Stuttgart zu einem 14-tägigen internationalen Classic Car Event in St. Petersburg bei kostenlosem Hin- und Rücktransport eingeladen wurde. Bei dem betreffenden Car Event soll es sich um eine von der FIFA offiziell zugelassene Parallelveranstaltung des Oldtimer-Meetings in Baden-Baden handeln.

Der Mitgliederstand der Oldtimerfreunde habe sich mit 125 Personen gegenüber dem Vorjahr um drei Mitglieder verringert. Schriftführer Willi Bronner gab einen detaillierten Überblick über die Ausfahrten, die Teilnahme der Oldtimer-Freunde an der Landesgartenschau in Sigmaringen gemeinsam mit der Stadt Meßkirch und sonstige Aktivitäten des Clubs. Kritik übte er an der schwachen Beteiligung einheimischer Oldtimerfreunde am Meßkircher Stadtfest im vergangenen Jahr.

Trotz hoher Ausgaben, allein rund 2300 Euro für Wasser, Strom und Heizung im Museum, konnte Kassiererin Irene Lauer noch einen kleinen erwirtschafteten Gewinn den Mitgliedern präsentieren. Die Versammlung gedachte der verstorbenen Mitglieder Franz Maier und Hermann Franz, die sich vor 16 Jahren am Aufbau des Museums tatkräftig beteiligt hatten.

Aufgrund des rollierenden Wahlsystems standen die Wahl des Vorsitzenden, des Kassiers und zweier Beisitzer an. Dabei gestalteten sich die einzelnen Wahlgänge unter Leitung von Franz Schweizer problemlos – bis auf die Wahl des zweiten Beisitzers. Die Versammlung wählte einstimmig Egon Pfeifer für weitere zwei Jahre zum Vorsitzenden und Irene Lauer zur Kassiererin. Beisitzer bleibt Ralph Bronner. Das Amt des zweiten Besitzers, das bislang Herbert Müller inne hatte, bleibt vorerst vakant. In der Versammlung konnte kein Nachfolger gefunden werden.

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