An einer Schwenninger Schule kündigt sich ein Führungswechsel an

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 Bürgermeisterin Roswitha Beck und Klassenlehrer Michael Klie im Rathaus.
Bürgermeisterin Roswitha Beck und Klassenlehrer Michael Klie im Rathaus. (Foto: Wilfried Koch)
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Alljährlich ist die Schulleitung der Nachbarschaftsgrundschule (NSG) Schwenningen am Jahresende in einer Gemeinderatssitzung zu Gast, um über die aktuelle Entwicklung zu berichten. Für Rektorin Michaela Maucher war dieses Mal stellvertretend Lehrer Michael Klie im Gremium.

Derzeit unterrichten vier Klassenlehrer und zwei Fachlehrer für katholische Religion die 78 Schüler in vier Klassen. Da die Rektorin der Schule und Klassenlehrerin der ersten Klasse im Laufe des Schuljahres Mutter wird, werde es sowohl in der Schulleitung als auch der Leitung der Klassen zu personellen Veränderungen kommen, informierte Klie. Man erwarte seitens des Schulamtes die Abordnung einer Lehrkraft und auch die Schulverwaltung müsse nahtlos weitergeführt werden.

Nachdem die Renovierung des Schulflures im Mai dieses Jahrens umgesetzt wurde, stehe nun der Medienentwicklungsplan auf der Agenda, informierte Klie. Pro Schulkind stehen rund 430 Euro vom Bund für die Digitalisierung der Schulen zur Verfügung.

Digitalisierung als wichtige Stütze für die Zukunft

Der Betrag sei aber an den Medienentwicklungsplan gekoppelt, der durch die Schulen und Schulträger gemeinsam erstellt werden muss. „Die Entwicklung dieser gemeinsamen Aufgabe des Kollegiums der Schule und des Schulträgers muss bis Mitte 2022 zur Prüfung vorgelegt werden, damit über die Förderfähigkeit entschieden werden kann“, so die Auskunft des Schulvertreters. Deshalb bat Klie die Gemeinde als Schulträger um entsprechende Unterstützung: „Es geht hier um die Zukunft und die Ausbildung der Kinder der Gemeinde“.

Laut Klassenlehrer Michael Klie pflegen Lehrer und Schüler einen wertschätzenden und respektvollen Umgang miteinander. Die Lehrerinnen und Lehrer vermitteln den Kindern fachliche und überfachliche Kompetenzen und bereiten sie auf die Zukunft vor. Aufgrund der Grundschulempfehlungen wechselten im vergangen Sommer 27 Prozent auf die Realschule, 55 Prozent aufs Gymnasium und 18 Prozent auf die Gemeinschaftsschule. Derzeit seien drei Schwenninger Schüler an der Grundschule und 29 an der Gemeinschaftsschule in Stetten a.k.M. In die Werkrealschule Meßstetten gehen derzeit zwei Schwenninger Schüler. 32 gehen in die Realschule und 28 ans Gymnasium. Elf Schwenninger Schüler fahren täglich nach Sigmaringen, darunter fünf 5 zum Hohenzollerngymnasium und einer in die Realschule der Liebfrauenschule.

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