Akteure erhalten stürmischen Beifall

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Eine musikalische Urwaldgeschichte über den schlafenden Löwen erzählt Gerd Mägerle (links) beim Bürgerball.
Eine musikalische Urwaldgeschichte über den schlafenden Löwen erzählt Gerd Mägerle (links) beim Bürgerball. (Foto: Mägerle)
Schwäbische Zeitung
Karl Mägerle

Die Menninger haben am Samstag Bürgerball im Gemeindesaal gefeiert. Der sprechende Narrenbaum, der kein Christbaum werden wollte und sich für die Narretei im Dorf entschied, war ein großartiger Begrüßungsauftakt von Marina Grüninger.

Hanna Irßlinger und Natalie Waldenspuhl von der Musikkapelle führten sehr treffend durch den abwechslungsreichen Abend. Begeistert war man von den Hip-Hop-Kids vom Fitness-Treff Holiday mit ihrer modernen Tanzeinlage. Als Solosänger stellte sich Wolfgang Muffler vor, der nach der bekannten spanischen Melodie „Guantanamera“ im Refrain das närrische Publikum lautstark zum Mitsingen animierte. Und zum Schluss meinte er launisch „I kaa’s nimme höra“. Nach einer bekannten Melodie von Michael Jackson legten die Musikmädchen eine tolle Tanzeinlage auf der Bühne hin, die viel Beifall erhielt. Es gab auch eine Zu-gabe.

Als wahre Bauchrednerinnen entpuppten sich die Geschwister Marina und Silvia Grüninger in ihrem lustigen Sketch „Ausgefuxt“. Ja, die gibt’s ja immer noch war der Ausdruck, als die zehn Hexen (Zunftratsfrauen) sich im Halbdunkel auf die Bühne schlichen und nach dem Zaubertrank von Hexenmeister Gottfried Lilienthal mit ihren roten Spitzhüten und den krummen Besen einen feurigen Hexentanz aufführten. Auch hier gab es stürmischen Beifall.

Das Narrenbuch durfte natürlich an diesem stimmungsvollen Abend nicht fehlen. Tobias Schatz als Narrenpolizei hatte so manch heimliches Geschehen aufgedeckt und ausgeplaudert. Die Frauen der KLJB kamen eingangs etwas geknickt mit ihrem Rollator daher. Sie zeigten ihre bescheidenen Gymnastikkünste, doch als die Rock’n’Roll-Melodie von Bill Haley erklang, wurde die Laufhilfe schnell beiseite geschubst und ein zackiger Tanz vorgeführt.

Der Zunftrat als Pinguine verkleidet sorgten mit seinem Watscheltanz für besondere Freude. Vor dem großen Finale waren es die Veranstalter (Musikkapelle) selbst, die nochmals mit „Rumble in the Jungle“ eine musikalische Darbietung vorstellten, die den Saal in Hochstimmung brachte.

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