4000 Euro beim Adventskonzert gesammelt

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Alois Henne, Vorstandsmitglied des Vereins „Freunde der Erzabtei St. Martin“, Oberst Carsten Jahnel, Erzabt Tutilo Burger OSB,
Alois Henne, Vorstandsmitglied des Vereins „Freunde der Erzabtei St. Martin“, Oberst Carsten Jahnel, Erzabt Tutilo Burger OSB, Franz-Christian Mattes vom Verein Freunde und Oberstleutnant Heiko Sell bei der Spendenübergabe. (Foto: Verein der Freunde der Erzabtei St. Martin zu Beuron)

Rund 4000 Euro an Spenden hat das Adventskonzert des Heeresmusikkorps vergangenes Jahr in der Abteikirche St. Martin in Beuron eingespielt. Der Erlös geht zu gleichen Teilen an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr und den Verein der Freunde der Erzabtei St. Martin zu Beuron, teilt der Verein der Freunde mit.

2000 Euro für das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr: Oberst Carsten Jahnel, der Kommandeur des Ausbildungszentrums Spezielle Operationen in Pfullendorf, hat jetzt gemeinsam mit Oberstleutnant Heiko Sell den Scheck mit dem Reinerlös aus dem Benefizkonzert des Heeresmusikkorps im Dezember 2017 in Beuron entgegengenommen. Die andere Hälfte der Spenden geht an den Verein der Freunde der Erzabtei St. Martin zu Beuron.

Der Verein der Freunde des Klosters veranstaltet jährlich mit der Bundeswehr dieses traditionelle Konzert. „Die Bundeswehr leistet so seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag, um die imposante Klosteranlage im oberen Donautal zu erhalten“, sagte Franz-Christian Mattes vom Vorstand des Vereins bei der Scheckübergabe. Erzabt Tutilo Burger OSB betonte die enge Zusammenarbeit zwischen Kloster, Bundeswehr und dem Verein. „Wir bedanken uns bei allen Besuchern, die für den guten Zweck gespendet haben“, sagte Jahnel. Das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr hilft seit über 60 Jahren in Not geratenen Soldaten und deren Familien mit schneller und unbürokratischer Hilfe. Insgesamt konnten im Laufe der Zeit bis heute fast 36 000 Fälle entschieden und mit einer Gesamtsumme von über 27 Millionen Euro geholfen werden. Das Hilfswerk unterstützte im vergangenen Jahr 162 Soldaten und deren Familien mit einem Gesamtbetrag von 286 000 Euro. Oberstleutnant Heiko Sell, der als Projektoffizier für die Organisation des Konzerts verantwortlich ist, berichtet: „Beispielsweise half das Hilfswerk einem Kameraden von der Luftlandebrigade 26, dessen Haus abgebrannt war, aus den gröbsten Notlagen heraus."

Das nächste Konzert findet am Freitag, 7. Dezember, um 19.30 Uhr, mit dem Heeresmusikkorps Ulm statt. Jahnel: „Dazu lade ich bereits jetzt ein."

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