Quartiersentwicklung in Blochingen wird gefördert

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 Land unterstützt das Projekt mit 30 000 Euro.
Land unterstützt das Projekt mit 30 000 Euro. (Foto: Archiv Jens Wolf/dpa)
Schwäbische Zeitung

Das Land Baden-Württemberg unterstützt mit 30 000 Euro die Quartiersentwicklung in Blochingen. Das hat am Freitag der Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha mitgeteilt. Mit der Schaffung des Generationentreffs am Lindenplatz soll an die alte Tradition der Dorfmitte angeknüpft werden. Die Idee ergab sich bei einem Beteiligungsworkshop „Jung und Alt –wir machen Zukunft“, den der Bürgerverein „Alt Werden In Blochingen“ mit Unterstützung durch die Familienforschung Baden-Württemberg initiiert hatte.

Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? Wie sieht ein ideales Quartier aus, in dem Alt und Jung, Pflegebedürftige und Gesunde, Migranten und Einheimische gut miteinander leben? Aus der Quartiersentwicklung des Ministeriums für Soziales und Integration ist inzwischen eine regelrechte Bürgerbewegung entstanden. Rund drei Millionen Euro gibt das Land nun für Projekte aus dem Sonderprogramm Quartier aus, für das sich zahlreiche Kommunen und Landkreise mit vielen Ideen beworben haben. „Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit von Kommunen, der Zivilgesellschaft und den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort, die sich gegenseitig unterstützen und ihr Lebensumfeld gestalten. Ich bin davon überzeugt, dass durch die Mitgestaltung der eigenen Nachbarschaft Begegnungsorte geschaffen werden, die der Vereinsamung entgegenwirken“, so Lucha weiter.

Die Grünen-Landtagsabgeordnete Andrea Bogner-Unden gratuliert Blochingen: „Eine aktive Quartiersentwicklung stärkt das Miteinander der Generationen und bietet die Chance, das Leben im Alter neu zu organisieren und dem steigenden Bedarf an Pflege- und Unterstützungsstrukturen gerecht zu werden.“ Und auch der CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Burger freut sich darüber, dass das Projekt berücksichtigt wurde. „Ziel ist es, lebendige Quartiere zu gestalten – also Nachbarschaften, Stadtteile oder Dörfer, in die Menschen sich einbringen, Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig unterstützen“, so Burger, der auch Mitglied im Sozialausschuss des baden-württembergischen Landtags ist.

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