Projekt „Startklar“ geht in die zweite Runde

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Die Achtklässler sind schon gespannt, was sie in den Unternehmen erleben werden.
Die Achtklässler sind schon gespannt, was sie in den Unternehmen erleben werden. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Das überfachlich kompetenzfördernde und zeitgleich berufsorientierende Projekt „Startklar“ der Mengener Schulen auf dem Sonnenluger wird nach gelungener Einführung im vergangenen Jahr auch dieses Schuljahr weitergeführt.

Um die vom Kultusministerium vorgegebene Kompetenzanalyse „Profil AC“ und die daran anschließende Förderung im individuellen Stärkenprofil nicht nur durchzuführen, sondern auch sinnvoll in der Praxis umzusetzen, erhalten die Schüler der 8. Klasse der Gemeinschaftsschule und der Realschule Mengen erneut jeden Dienstagnachmittag die Möglichkeit, Erfahrungen in verschiedenen spannenden Berufsfeldern zu sammeln und ihre in der Kompetenzanalyse beobachteten besonderen Talente weiter zu stärken. Dafür stellen die Betriebe in der Region Praktikumsplätze und Zeit zur Verfügung und sorgen somit für zukünftige Nachwuchskräfte.

Auch die diesjährigen Achtklässler der Gemeinschaftsschule freuen sich auf das Projekt. „Hoffentlich wird das so cool wie es die Neuner erzählt haben“, sagte ein Schüler der 8a. Eine Schülerin fügte hinzu, dass es schön sei, aufgrund der eigenen Stärken einer Firma zugeordnet zu werden und so in einem Beruf zu schnuppern, in dem man sich selbst nie verortet hätte. Thomas Hegele, Konrektor an der Gemeinschaftsschule, betonte, dass es hierbei nicht nur um den Berufsorientierungsprozess gehe, sondern vielmehr um das Stärken und Austesten der eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten. Die neue Rektorin der Realschule Susanne Baur sagte schon am Reflexionsabend des ersten Projektjahres, dass sie sich eine erfolgreiche Fortsetzung für „Startklar“ wünsche. Auch Projektinitiator Joachim Wolf ist sich sicher, dass dieses einzigartige Projekt auch in der zweiten Runde ein voller Erfolg wird.

Im Jahr Schuljahr 2019/2020 werden 88 Schüler an „Startklar“ teilnehmen. Nach der Kompetenzanalyse, der Auswertung der Ergebnisse und dem mit jedem Schüler stattfindenden Fördergespräch starten die Dienstagspraktika am 12. November. Wenngleich bereits viele Betriebe Partner des Projekts geworden sind, so ist man stets weiter auf der Suche nach Unternehmen, die am Kontakt mit Schülern interessiert sind, deren besondere Fähigkeiten sich mit den beruflich notwendigen Schlüsselqualifikationen decken. Weitere Betriebe erweitern das Spektrum der Ausbildungsberufe, was eine noch stärkenbezogenere Zuordnung der Schüler ermöglichen würde.

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