In der Löwengrube gibt es manches zu finden

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In der Löwengrube sind Stände mit Flohmarktartikeln aufgebaut.
In der Löwengrube sind Stände mit Flohmarktartikeln aufgebaut. (Foto: Christoph Klawitter)
Mediengestalter Bild und Ton

Haushaltsgegenstände, Sessel, Kleidung – und vor allem geselliges Beisammensein: In der Löwengrube in Ennetach hat am Samstag ein Flohmarkt mit „Hock“ stattgefunden. Es war die zweite Auflage nach der Premiere im vergangenen Jahr.

Die Löwengrube ist eine freie Fläche neben dem Wohnhaus Scheerer Straße 27. Der Name Löwengrube bezieht sich auf die Familie Löw, die rings um die Fläche wohnte beziehungsweise wohnt. Weil das Areal etwas tiefer liegt als die benachbarte Straße, bekam es den Namen Löwengrube.

Der Flohmarkt richtete sich nicht nur an die Anwohner der Löwengrube, sondern auch an andere Bürger aus Ennetach. Im vergangenen Jahr fand der Flohmarkt zum ersten Mal statt. „Jetzt ist es das zweite Mal weil es vergangenes Jahr so schön war“, erläuterte Mit-Organisatorin und Anwohnerin Roswitha Herchet, die auch aus der Familie Löw stammt.

Keine dauerhafte Veranstaltung

Eine dauerhafte, jährliche Veranstaltung wird der Flohmarkt aber nicht, wie Werner Löw, ein weiterer Mit-Organisator, deutlich machte. Die meisten aus der Anwohnerschaft seien um die 80 Jahre alt, bemerkte er. Auch Roswitha Herchet erklärte, dass sie nicht vor habe, nächstes Jahr wieder einen Flohmarkt mit Hock zu organisieren. Allerdings wolle sie auch „niemals nie“ sagen.

Zinnbecher, ein Globus, Teller und weitere Haushaltswaren, Bücher, Kleidung, Gesellschaftsspiele – solche Dinge waren beim Flohmarkt erhältlich. Außerdem luden Sitzbänke unter einem großen schattigen Baum zum Verweilen ein. Das Fest diente auch dazu, den Zusammenhalt in der Anwohner- und Nachbarschaft weiter zu stärken, der nach wie vor relativ gut sei, wie Werner Löw sagte: „Man fühlt sich noch zusammengehörig“, lobte er. Je nachdem, wie groß das Interesse an dem Hock sei, gehe er zeitlich dann auch, sagte Löw am Samstagmittag.

Im vergangenen Jahr habe man bis etwa 21 Uhr zusammengesessen, ergänzte Roswitha Herchet. Für den Nachmittag war ein Kaffee geplant, zu der Zeit rechneten die Organisatoren dann auch mit den meisten Besuchern. Glück hatten die Veranstalter Roswitha und Walter Herchet sowie Werner, Helga und Hermann Löw mit dem schönen Wetter. Bei Regen wären Hock und Flohmarkt nämlich abgesagt worden.

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